Quelle: Tom Toles, WP via The Big Picture
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Ist ja schon eine ganze Weile her, seit mich mein Blogger-Götti pixelfreund als LIBOR-Blogger bezeichnet hat. Aber die aktuellen Geschehnisse am Interbankenmarkt veranlassen mich, wieder einmal darüber zu schreiben. Während der Finanzkrise 2008/2009 waren der LIBOR und der TED-Spread ja in aller Munde. Wer will, findet im Archiv zahlreiche Artikel dazu.
Nun, um das Kreditrisiko einer Gegenpartei zu beurteilen, greift man heutzutage vorwiegend auf die CDS-Preise zurück. Die Prämien, welche für die Versicherung eines Ausfallrisikos bezahlt werden müssen, sollen einen verlässlichen Hinweis auf die Schuldnerqualität geben. Der ausschliessliche Blick auf CDS-Preise kann aber gefährlich sein. Da die Credit Default Swaps nach wie vor nicht an einer geregelten Derivate-Börse gehandelt werden müssen – meines Erachtens eines der grössten Versäumnisse in der Aufarbeitung der Finanzkrise – ist nicht bekannt, mit welchem Volumen diese CDS-Preise zustande kommen. Die Liquidität an den CDS-Märkten wird immer wieder in Frage gestellt. Erschwerend kommt hinzu, dass die “Informationshoheit” über aktuelle CDS-Preise bei wenigen Anbietern liegt, allen voran Markit.
Wenn es um die Beurteilung von Gegenparteirisiken unter den Banken geht, kann man statt der CDS-Preise die LIBOR-Zinssätze betrachten. [weiterlesen…]
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So. Hier die Ansprache von Ben Bernanke von heute in der Übersicht:
PS: Wer findet das wichtige “indeed”…?
Erstellt mit Wordle
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