Nimmt das “Leben auf Pump” in den USA ein Ende?

by rwilli on 1. August 2008

Jahrelang haben die Amerikaner Dinge gekauft, die sie nicht brauchen. Mit Geld, das sie nicht hatten. Dies hat zu einer Reduktion der Sparquote während den letzten Jahrzehnten geführt. Der Tiefpunkt wurde mit -2.3% im August 2005 erreicht. Siehe dazu auch Vermögenseffekt der Amerikaner.

 Nimmt das Leben auf Pump in den USA ein Ende?

Legen die Amerikaner wieder etwas beiseite?

Nun Zeichnet sich eine Trendwende ab. Die Sparquote mag mit 5% im Mai 2008 etwas übertrieben sein. Tatsache ist aber, dass die von der US-Regierung verteilten Steuerchecks nicht einfach ver-konsumiert wurden wie in den letzten Jahren. Sie wurden – man kann’s kaum glauben – teilweise auf die Bank gebracht und zur Seite gelegt. Ja, gespart. Ein Verhalten, dass für viele Amerikaner bis vor kurzem undenkbar war und die Regierung vor neue Probleme stellt. Der neue Nicht-Konsum reisst wegen Steuerausfällen grosse Löcher in die bereits arg defizitären Staatskassen. Der Steuer-Stimulus verfehlt möglicherweise den gewünschten Effekt.

Quelle: Elliott Wave Financial Forecast, August 2008

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Ralph August 2, 2008 um 15:42

Da passieren Dinge in den USA, die hätte man vor kurzen nicht geglaubt…

Gestern habe ich gelesen, dass der Börsenwert von Mattel mittlerweile höher ist, als der von GM.

Lernen Lernen Oktober 12, 2008 um 17:17

Grosses Lob von meiner Seite fuer deinen Blog
Hoffentlich folgen noch weitere interessante Beitraege, ich bin auf jedenfall gespannt
Viele Gruesse, Simonius

rwilli Oktober 12, 2008 um 21:32

@Simonius: Hey, vielen Dank für dein Lob! Spornt an und verpflichtet…

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