Nach dem Hinweis vom Montag auf die Head and Shoulder-Formation in zahlreichen US-Aktienindizes ist dieses häufig vorkommende charttechnische Muster bekannt.
Nun, diese Formation hat auch umgekehrt, auf dem Kopf stehend, ihre Gültigkeit. Diesbezüglich hat sich beim Gold in den letzten Monaten eine eindrückliche SHS-Formation gebildet.
Bei einem Überschreiten der Nackenlinie wäre das Potenzial für weitere Kursgewinne sehr gross.
Die Nackenlinie verläuft bei $975. Der tiefste Punkt der Formation liegt bei $718, ergibt eine Differenz von $257. Das Kurspotenzial für Gold liegt demnach bei Vollendung der Head and Shoulder-Formation bei $1’232 (975+257).
Gold muss also in den nächsten Wochen die Hürde von $975-1’000 erneut erreichen und überschreiten. Erst dann erfolgt das eigentliche Signal dieser charttechnischen Formation. Dies würde ein Aufwärtspotential von mehr als +25% öffnen. Aber auch hier gilt: Wenn die Formation nicht “fertig” wird und das Signal nicht erfolgt, ist mit heftigen Kursbewegungen in die entgegengesetzte Richtung zu rechnen. Beim Gold-Beispiel also mit Kursverlusten.
Ob ich persönlich an solche Formationen glaube? Nun, es reicht ja, wenn genügend Marktteilnehmer diese beachten und danach handeln, um eine entsprechende Kursbewegung auszulösen. Ich schenke solchen Analysen immer die nötige Aufmerksamkeit, auch wenn mir die genaue Herleitung des Kursziels von $1’232 “etwas spanisch” vorkommt…
(Quelle Chart: Stockcharts)










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Ich halte die obigen Aussagen zu Kurszielen für äußerst riskant. Der Goldpreis wird meiner Meinung nach in den nächsten Monaten noch etwas steigen, aber halte einen Kurs von über 1200.- $ für mehr als unwahrscheinlich.