So, starten wir in den Börsenmonat August. Was hält er für uns bereit? Eine Fortführung des beeindruckenden Sommer-Rallys? Weitere Kursgewinne an den Aktienmärkten? Oder läutet der August den heissen Herbst mit (üblichen) Kursverlusten im September und Oktober aus?
Die Prognose vom letzten Monat, in welcher der Juli als “…zuverlässigster Lieferant von positiven Renditen im Sommer…” bezeichnet wurde, war ziemlich treffend. Vielleicht etwas zurückhaltend, angesichts des besten Börsen-Julis seit 20 Jahren. Tatsächlich hat der Dow Jones Industrial Average (DJIA) im Juli mit +8.58% die beste Performance seit 1989 hingelegt.
Jetzt aber zu den berühmt berüchtigten statistischen Spielereien für den Börsenmonat August.
Tja, der August kommt statistisch gesehen nicht mehr so beeindruckend daher wie der Juli. Es bietes sich ein gemischtes Bild:
- In den letzten hundert Jahren hat der DJIA im Durchschnitt eine Performance von +1.02% gebracht. Damit war er der viertbeste Monat im Jahr. In 63 dieser hundert Jahre lag die Kursentwicklung im positiven Bereich.
- Betrachtet man nur die letzten fünfzig Jahre, blättert der Lack etwas ab. Die Durchschnittsperformance für den Monat August liegt bei mageren +0.16%. Zwar immer noch im positiven Bereich, aber nur ganz knapp.
- Reduzieren wir den Betrachtungshorizont auf zwanzig Jahre, sieht das Bild düster aus. Seit 1989 hat der August dem DJIA eine Durchschnittsperformance von -0.96% beschert. Damit war der August im Durchschnitt der letzten zwanzig Jahre der drittschlechteste Börsenmonat, neben Juni und September.
- Obwohl die Durchschnittsperformance des DJIA in zwölf der letzten zwanzig Jahre im positiven Bereich lag, resultierten diese schlechten -0.96%. Dies bedeutet, dass es in Bezug auf die Volatilitäten jeweils bereits im August recht heftig zur Sache ging.
Quelle: Bespoke










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