Bereits im Juni hat die Zinskurve (“Yield Curve “) im US-Dollar eine rekordhohe Differenz zwischen den zweijährigen und den zehnjährigen Renditen aufgewiesen. Die USD-Zinskurve war damals also so steil wie noch nie.
Nach einer gewissen Beruhigung über die Sommermonate in den Herbst hinein ist nun in den letzten Tagen wieder “Action” rein gekommen. Diese Grafik zeigt die Entwicklung der USD-Renditen. Die schwarze Kurve steht für Renditen mit 10jähriger Laufzeit, die blaue Kurve für Renditen mit 2jähriger Laufzeit. Es fällt sofort auf, dass die Kurven seit Ende Oktober wieder stark auseinander driften. Während die 10jährigen Renditen angestiegen sind, haben sich die 2jährigen Renditen auf 3,2% reduziert. Die Kurve ist also wieder steiler geworden.
Spannend ist auch der Blick auf einen längerfristigen Chart dieser beiden Renditen.Diese Grafik zeigt die gleichen Renditen wie oben, jedoch seit 1.1.2007. Schön zu sehen, wie sie sich bis zum Ausbruch der Finanzkrise parallel entwickelt haben. Die Steilheit der Zinskurve hat sich in dieser Zeit also nicht dramatisch verändert, Zinsänderungen haben (ungefähr) in gleichem Mass über alle Laufzeiten statt gefunden. Seit anfangs Jahr dann der deutliche Trend hin zu steileren Zinskurven. Diese Aussage stimmt auch für den EUR, einfach weniger ausgeprägt.
Wie sich eine steile Zinskurve interpretieren lässt und was sie bedeutet findest du hier.
Chart: stockcharts.com, financeBLOG











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