Neue Serie: financeINTRO

by rwilli on 9. März 2010

Worum geht’s?

Ich starte auf financeBLOG demnächst eine neue Serie: financeINTRO. Dabei soll einmal pro Woche ein deutschsprachiges Blog aus Finanz, Wirtschaft und Börse vorgestellt werden. Ich bin der Auffassung, dass es neben Blogrolls, gegenseitigen Kommentaren und Pingbacks durchaus Platz hat für eine detaillierte Vorstellung von deutschsprachigen Blogs. Die Inhalte kommen von den Bloggern selbst. Ich möchte eine Plattform bieten, auf der sich die Blogs so vorstellen können, wie sie gerne wahrgenommen werden.

Um der ganzen Aktion trotzdem eine Struktur zu geben, habe ich einen Fragebogen vorbereitet. Zwar ist er nicht in zwei drei Minuten ausgefüllt, dafür gibt er ein individuelles Bild des jeweiligen Blogs wieder.

Wer kann mitmachen?

Alle deutschsprachigen Blogs aus Wirtschaft, Finanz und Börse. Jeweils ein Blog pro Woche. Einfach den Fragebogen ausfüllen und per E-Mail senden an info@financeblog.ch. Den Fragebogen zum Mitmachen gibt’s hier.

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst…

financeINTRO Neue Serie: financeINTRO

In der Serie financeINTRO wird jede Woche ein deutschsprachiges Blog aus Finanz, Wirtschaft und Börse vorgestellt. Die Inhalte stammen von den Bloggern selbst. Auf dass sich die deutschsprachige Blogger-Szene besser kennt, vernetzt, weiterentwickelt.

{ 5 comments… read them below or add one }

Lupe, der Satire-Blog März 15, 2010 um 16:31

nebst der “zeitenwende” die du ja sicherlich kennst, hätte ich dir einen tipp: den vor kurzem gestarteten “abzocker-watch-blog”.
“finanz, wirtschaft und börse” sind in diesem blog sehr gut vertreten. der schwerpunkt der berichte dürfte woanders liegen.
:-)
hier findest du ihn: http://abzocker-watch.blogspot.com/

rwilli März 15, 2010 um 19:08

@Lupe
Danke für den Hinweis. Die “Zeitenwende” hätte ich natürlich gerne auf financeINTRO, muss ihn mal anschreiben. Er scheint ja zur Zeit (leider) wieder eine längere schöpferische Pause einzulegen. Und den Abzocker-Watch muss ich mir einmal anschauen. Es geht mir hier wirklich primär um Finanzmärkte und Finanzinstrumente und nicht unbedingt um Banker-Bashing…

Lupe, der Satire-Blog März 15, 2010 um 20:53

der zeitenwender hatte halt gehofft, vom bloggen zumindest etwas dazu verdienen zu können, aber das scheint im nicht-anstellungsverhältnis schwierig, wenn nicht unmöglich zu sein. ich bin eigentlich erstaunt, wie wenig banken die möglichkeit des bloggens nutzen, du schreibst ja auch nicht für ein finanzinstitut zu bloggen. wenn ich dies richtig sehe.

bezüglich abzocker-watch: habe auch nicht angenommen, dass du den vorstellst, obwohl er relativ “berichtend und zitierend” schreibt, nur seltend stark kritisierend. oft überlässt er die schlussfolgerungen dem leser. was bei mir weniger der fall ist :-)

du wirst ja sicherlich auch kritik an finanzinstrumenten, wie z.b. den cds oder an fehlentwicklungen anbringen. nehme ich an.

übrigens hättest du ja oben eine rubrik “ein bisschen fies” für solche fälle.

rwilli März 15, 2010 um 21:48

Stimmt natürlich… in der Rubrik “ein bisschen fies” lasse ich schon ab und zu etwas Luft raus. Versuche aber auch immer, nicht zu übertreiben. Am liebsten habe ich natürlich die Punktprognosen von Finanzanalysten…

Bei den CDS wird’s schon schwieriger. Wie so oft ist es nicht das Instrument, sondern dessen Handhabung und Regulierung. CDS tragen m.E. klar zu einem effizienteren Umgang mit Kapital bei. Sie müssen aber an eine regulierte Börse gebracht werden und mit (hohen) “initial margins” versehen werden.

Lupe, der Satire-Blog März 16, 2010 um 16:01

und es sollte nicht möglich sein, dass eine bank mehrere CDS auf staats-obligationen kaufen kann, ohne dass sie die obligationen selbst besitzt.

nur ist mein vertrauen in die aufsichtsgremien gering. man kennt die verheerenden mechanismen der cds seit lehman brothers und hat trotzdem nicht reagiert, sprich reguliert.
solange der rubel rollt und die öffentlichkeit sich nicht zu sehr an diesen spekulationsgeschäften stört, …

vielleicht ändert sich nun nach griechenland doch etwas.

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