28.04.2010
Auf das Phänomen der inversen CDS-Kurven habe ich erstmals im Artikel vom 18.1.2010 aufmerksam gemacht. Eine inverse CDS-Kurve bedeutet ja, dass der Käufer (Versicherungsnehmer) bereit ist, für einen Versicherungsschutz in naher Zukunft (z.B. 5 Jahre) mehr zu bezahlen als für einen Versicherungsschutz in ferner Zukunft (z.B. 10 Jahre). Oder anders ausgedrückt: die Marktteilnehmer bzw. CDS-Käufer rechnen innerhalb der nächsten 5 Jahre mit einem “Kreditereignis” (Zahlungsausfall von Zinsen oder Fälligkeiten) und bauen daher den Versicherungsschutz bis dann auf.
In den letzten Monaten wurden alle CDS-Kurven der PIIGS-Länder invers und haben damit das aktuelle Ungemach bereits früh angezeigt. Nun zeichnet sich dieselbe Entwicklung bei den grössten Too Big To Fail-Finanzkonzernen (TBTF-Banken) ebenfalls ab.
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28.04.2010
Zahlreiche Aktienmärkte liegen mehr als 70% höher als zum Tiefstpunkt im März 2009. Und auch wenn die alten All-Time-Highs aus dem Jahr 2007 gute 20% entfernt sind, kommt beim Ausmass dieses Rallys langsam Unbehagen auf. Wie lange dauert die Aufwärtsbewegung noch? Wäre eine “zünftige” Korrektur nicht längst fällig? In diesem Zusammenhang bin ich auf einen spannenden Langfristvergleich von Aufwärtstrends im S&P500 gestossen:
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