Ziemliche Hektik heute um Goldman Sachs. Die Securities and Exchange Commission (SEC) erhebt Anklage geben Goldman Sachs wegen Betrug. Im Zusammenhang mit der Erstellung von CDO’s bei Subprime-Hypotheken soll GS bewusst falsche Angaben gemacht und wichtige Informationen zurück behalten haben.
Der Markt reagiert heftig. Die Aktie fällt um rund 13% und zieht den Rest des Marktes mit sich. Die Preise für Credit Default Swaps (CDS) schnellen um 50 Basispunkte in die Höhe.
Lesebeispiel: Wer USD 10’000 gegen einen Zahlungsausfall von Goldman Sachs während den nächsten fünf Jahren versichern will, muss pro Jahr eine “Versicherungsprämie” von USD 140 bezahlen.
Der Kurssturz der GS-Aktie hat Börsenkapitalisierung im Wert von USD 14 Mrd. vernichtet. Dem steht ein Wert des besagten CDO’s von USD 1 Mrd. gegenüber, welche die Investoren “auf der anderen Seite des Trades” als Verlust verbuchen mussten.
Bei allem Respekt vor den grossen Anstieg der CDS-Preise, im Vergleich zu den Preisen zu Zeiten der Finanzkrise sieht die Entwicklung wenig dramatisch aus… bis jetzt.
Quelle: Bespoke










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