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	<title>financeBLOG &#187; Währungen</title>
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	<description>Thought Provoking Financial Insights</description>
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		<title>Gold &#8211; Aufwärtstrend in allen Währungen?</title>
		<link>http://www.financeblog.ch/2010/10/01/gold-aufwartstrend-in-allen-wahrungen/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 04:30:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rwilli</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Schweizerfranken]]></category>

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		<description><![CDATA[In USD/Oz hat der Goldpreis in den letzten Tagen und Wochen immer wieder neue Allzeit-Höchststände  erreicht, zur Zeit handelt die Unze bei USD 1'305. Wie sieht es nun aber für einen Investor in der Schweiz aus? Wir denken hier wohl eher in Kilo-Goldbarren statt in Unzen und in Schweizerfranken statt in USD. Wie auf der Grafik in der zweiten Reihe rechts ersichtlich, ist auch der Kilopreis in Franken klar in einem etablierten Aufwärtstrend (Bullmarket). Im Gegensatz zum USD wurden aber in den vergangenen Wochen (noch...) keine neuen Höchststände erreicht. Es fällt ebenfalls auf, dass der Goldpreis in Währungen wie GBP, EUR oder CAD viel näher am All-Time-High ist als in CHF. Was ist los?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Das habe ich als Blogger eigentlich am liebsten: eine konkrete Frage eines treuen Lesers. Gestern habe ich folgende Frage per E-Mail erhalten:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Ich hätte noch einen Wunsch für den Financeblog:  Der Goldpreis in USD steigt und steigt. Der Goldpreis in CHF macht keinen Zuck. Kannst du das mal fundiert erklären mit Währungsrisiken und so. Aber so das ein Normalo (wie ich) das versteht.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Wenn es mir gelingt, mit meinen Lesern in einen Dialog zu treten und konkrete Hilfeleistungen und Antworten zu den Finanzmärkten zu geben, dann ist das eigentliche Ziel des <em>financeBLOG</em> langsam erreicht. Danke, <strong>Tini</strong>, für die Frage.</p>
<p><strong>Also:</strong> Gold wird ja allgemein in US Dollar (USD) gehandelt und der Goldkurs wird meistens in USD pro Unze (Oz) angegeben. Konkret handelt es sich um eine Feinunze Gold mit einem Gewicht von 31,1 Gramm. Dies geht zurück auf das Bretton Woods-Abkommen von 1944. Anlässlich dieser internationalen Währungsreform (!) wurde der USD als Welt-Referenzwährung mit Golddeckung definiert.</p>
<div id="attachment_3138" class="wp-caption aligncenter" style="width: 454px">
	<a href="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2010/09/20101001_Gold_Währungen.png"><img class="size-full wp-image-3138" title="20101001_Gold_Währungen" src="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2010/09/20101001_Gold_Währungen.png" alt="20101001 Gold Währungen Gold   Aufwärtstrend in allen Währungen?" width="454" height="356" /></a>
	<p class="wp-caption-text">(Grafik klicken für volle Grösse)</p>
</div>
<p style="text-align: center;">
<p>In USD/Oz hat der Goldpreis in den letzten Tagen und Wochen immer wieder neue <strong>Allzeit-Höchststände</strong> erreicht, zur Zeit handelt die Unze bei USD 1&#8217;305.  Wie sieht es nun aber für einen Investor in der Schweiz aus? Wir denken  hier wohl eher in Kilo-Goldbarren statt in Unzen und in  Schweizerfranken statt in USD. Wie auf der Grafik (Quelle: <a href="http://jessescrossroadscafe.blogspot.com/2010/09/is-gold-us-dollar-phenomenon.html" target="_blank">Jesse’s Café Américain</a> via <a href="http://www.ritholtz.com/blog/2010/09/is-gold-a-dollar-phenom/" target="_blank">The Big Picture</a>) in der zweiten Reihe  rechts ersichtlich, ist auch der Kilopreis in Franken klar in einem  etablierten Aufwärtstrend (Bullmarket). Im Gegensatz zum USD wurden aber  in den vergangenen Wochen (noch&#8230;) keine neuen Höchststände erreicht.</p>
<p>Ebenfalls fällt  auf, dass der Goldpreis in Währungen wie GBP, EUR oder CAD viel näher am All-Time-High ist als in CHF. <strong>Was ist los?<span id="more-3136"></span></strong></p>
<p>Währungen handeln immer relativ zueinander. Wenn der Euro steigt, ist dies nur möglich, weil er im Verhältnis zu einer anderen Währung teurer wird. Also wenn z.B. der USD gleichzeitig sinkt. Betrachten wir nun Gold als eine Währung, so handelt auch der Goldpreis relativ zu den jeweiligen (Papier-)Währungen. Wenn also der Goldpreis in USD neue Höchststände erzielt, in CHF pro Kilo aber &#8220;keinen Zuck&#8221; macht, so ist das nur möglich, weil gleichzeitig der USD gegenüber dem CHF an Wert verloren hat. Oder eben, der CHF gegenüber dem USD an Wert zugelegt hat. Dies ist ja offentichtlich passiert, der USD/CHF-Kurs hat sich in den letzten vier Monaten von 1.16 auf 0.97 reduziert.</p>
<p><strong>Wie kann dies Interpretiert werden?</strong></p>
<p>Der grundsätzliche, übergeordnete Aufwärtstrend im Gold gegen alle Währungen ist meines Erachtens Ausdruck steigenden Misstrauens der Märkte gegenüber Papierwährungen. Ist eigentlich verständlich: wieviel Vertrauen hat eine (Papier-)Währung verdient, welche ohne Probleme in beliebiger Menge &#8220;hergestellt&#8221; werden kann? Zu dieser Begründung passt auch die Feststellung, dass &#8220;hard assets&#8221; (Immobilien, Gold, Kunst, Diamanten) in den letzten Jahren besser performt haben als &#8220;paper assets&#8221; (Währungen).</p>
<p><strong>Offensichtlich sehen die Finanzmärkte im Schweizerfranken neben dem Gold den einzigen sicheren Hafen.</strong> Sie zahlen den CHF genau wie das Gold auf neue Höchststände. So kann der Goldpreis relativ zum CHF zur Zeit nicht zulegen, weil ja beide aus der Sicht aller anderen Währungen steigen. Dies lässt sich auch mit der zur Zeit <strong>rekordhohen Korrelation des CHF zum Goldpreis</strong> belegen.</p>
<p>Dies führt dazu, dass der Schweizerfranken gemessen an der Kaufkraftparität gegen Währungen wie EUR, GBP oder USD klar überbewertet ist. Und dies stellt meines Erachtens auch die Grenze des oben beschriebenen Gleichschritts zwischen Gold und CHF dar. Irgendwann muss sich der CHF gegen EUR oder GBP wieder abschwächen, was zu einer Aufholung des Goldpreises in CHF führen wird.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Das Gold steht gegen alle Währungen in einem etablierten, starken Aufwärtstrend. Je nach Verschiebung innerhalb der einzelnen Währungen geht dieser Aufwärtstrend etwas schneller oder etwas behäbiger von sich. Gerade der CHF-Investor braucht eine Extraportion Geduld, weil seine Währung neben Gold als einziger sicherer Hafen angesehen wird.</p>
<p>Ok, Tini?</p>
 <p><a href="http://www.financeblog.ch/?flattrss_redirect&amp;id=3136&amp;md5=a710a255ec63d430fa3c9145240f866f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.financeblog.ch/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr badge large Gold   Aufwärtstrend in allen Währungen?"  title="Gold   Aufwärtstrend in allen Währungen?" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>So sieht eine Devisen-Intervention aus</title>
		<link>http://www.financeblog.ch/2010/09/16/so-sieht-eine-devisen-intervention-aus/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 08:10:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rwilli</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Börse aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzmarkttheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Währungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Erstmals seit sechs Jahren hat die Bank of Japan ((BoJ) am Mittwoch am Devisenmarkt interveniert. Wie der japanische Finanzminister Yoshihiko Noda bestätigte, hat Japan andere Länder informiert, jedoch alleine gehandelt. Am selben Tag hatte der USD gegen JPY mit 82.87 ein neues 15-Jahres-Tiefst erzielt. Die Intervention hat den USD rund 1,6% verteuert und den Kurs auf 84.50 getrieben. Man geht davon aus, dass die BoJ für diese Intervention JPY 200 bis 200 Mrd. eingesetzt hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Erstmals seit sechs Jahren hat die <strong>Bank of Japan ((BoJ)</strong> am Mittwoch am Devisenmarkt interveniert. Wie der japanische Finanzminister Yoshihiko Noda bestätigte, hat Japan andere Länder informiert, jedoch alleine gehandelt. Am selben Tag hatte der USD gegen JPY mit 82.87 ein neues 15-Jahres-Tiefst erzielt. Die Intervention hat den USD rund 1,6% verteuert und den Kurs auf 84.50 getrieben. Man geht davon aus, dass die BoJ für diese Intervention JPY 200 bis 200 Mrd. eingesetzt hat.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2010/09/20100916_USDJPY_Intervention.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3073" title="20100916_USDJPY_Intervention" src="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2010/09/20100916_USDJPY_Intervention.jpg" alt="20100916 USDJPY Intervention So sieht eine Devisen Intervention aus" width="460" height="245" /></a></p>
<p>Damit geht das gefährliche Spiel der &#8220;Competitive Currency Devaluation&#8221; weiter, nachdem die Schweizer Nationalbank (SNB) im März 2009 die <a href="http://www.financeblog.ch/2009/03/16/die-schweiz-offnet-die-buchse-der-pandora/" target="_blank">Büchse der Pandora geöffnet</a> hatte. Es geht darum, die eigene Währung gezielt zu schwächen bzw. nicht stärker werden zu lassen, um bei den Exporten einen Vorteil zu haben und die eigene Wirtschaft zu stärken.<span id="more-3072"></span></p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_3074" class="wp-caption aligncenter" style="width: 459px">
	<a href="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2010/09/20100916_USDJPY_Intervention_2.jpg"><img class="size-full wp-image-3074  " title="20100916_USDJPY_Intervention_2" src="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2010/09/20100916_USDJPY_Intervention_2.jpg" alt="20100916 USDJPY Intervention 2 So sieht eine Devisen Intervention aus" width="459" height="249" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Devisekurs Dollar/Yen (Intraday 15.9.2010)</p>
</div>
<p>Wie die Devisenmärkte in den nächsten Tagen und Wochen auf diese  Intervention reagieren werden, ist offen. Die SNB musste diesen Frühling  einsehen, dass eine Währung mit Devisen-Interventionen nicht verteidigt  werden kann und musste den EUR schliesslich fallen lassen. Wie die  untenstehenden Minuten-Grafik USD/JPY zeigt, muss auch die BoJ mit viel  Gegenwind rechnen. Man glaubt jedenfalls aus dem 2. Chart herauslesen zu  können, dass die neuen, höheren USD/JPY-Kurse immer wieder und recht  regelmässig für den Aufbau von neuen Short-Positionen genutzt wurden.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.zerohedge.com/article/currency-intervention-bitches" target="_blank">ZeroHedge</a></p>
 <p><a href="http://www.financeblog.ch/?flattrss_redirect&amp;id=3072&amp;md5=9ca0ed0330e1d9a9bef6d01e31b0d824" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.financeblog.ch/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr badge large So sieht eine Devisen Intervention aus"  title="So sieht eine Devisen Intervention aus" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Big Mac-Index 2010</title>
		<link>http://www.financeblog.ch/2010/09/10/der-big-mac-index-2010/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 04:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rwilli</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Big Mac-Index]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufkraftparität]]></category>
		<category><![CDATA[US Dollar]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Big Mac-Index ist eine (nicht ganz ernst gemeinte...) Variante, um Aussagen zur Kaufkraftparitätentheorie zu machen. Anhand eines Big Macs, der auf der ganzen Welt gleich gut sein soll, kann festgestellt werden, welche Währungen im Verhältnis zum US Dollar über- oder unterbewertet sind. Neulich hat der Economist unter dem Titel Burgernomics die aktuellsten Daten für den Big Mac-Index errechnet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Der <strong>Big Mac-Index</strong> ist eine (nicht ganz ernst gemeinte&#8230;) Variante, um Aussagen zur <a title="Wikipedia - Kaufkraftparität" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kaufkraftparit%C3%A4t" target="_blank">Kaufkraftparitätentheorie</a> zu machen. Anhand eines Big Macs, der auf der ganzen Welt gleich <span style="text-decoration: line-through;">gut</span> sein soll, kann festgestellt werden, welche Währungen im Verhältnis zum US Dollar über- oder unterbewertet sind.</p>
<p>Neulich hat der <a href="http://www.economist.com/node/16646178?story_id=16646178" target="_blank">Economist</a> unter dem Titel <strong>Burgernomics</strong> die aktuellsten Daten für den Big Mac-Index errechnet.</p>
<div id="attachment_3055" class="wp-caption aligncenter" style="width: 290px">
	<a href="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2010/09/20100910_BigMacIndex_Grafik1.gif"><img class="size-full wp-image-3055" title="20100910_BigMacIndex_Grafik" src="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2010/09/20100910_BigMacIndex_Grafik1.gif" alt="20100910 BigMacIndex Grafik1 Der Big Mac Index 2010" width="290" height="607" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Big Mac-Index 2010</p>
</div>
<p>Man hat dabei den Durchschnittspreis für einen Big Mac in vier amerikanischen Städten errechnet und dann die Preise mit anderen Ländern verglichen. Die Währungskurse sind vom 21.7.2010.</p>
<p>Lesebeispiel: <span id="more-3053"></span>Ein Big Mac kostet im Durchschnitt der vier gewählten amerikanischen Städte USD 3.73. Zum USD/CHF-Kurs vom 21.7.2010 kostet ein Big Mac in der Schweiz USD 6.19. Demnach ist der CHF im Vergleich zum USD rund 66% überbewertet.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_3056" class="wp-caption aligncenter" style="width: 381px">
	<a href="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2010/09/20100910_BigMacIndex_Tabelle.gif"><img class="size-full wp-image-3056   " title="20100910_BigMacIndex_Tabelle" src="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2010/09/20100910_BigMacIndex_Tabelle.gif" alt="20100910 BigMacIndex Tabelle Der Big Mac Index 2010" width="381" height="674" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Big Mac-Index 2010</p>
</div>
<p>Tja, hat natürlich ein paar Macken, dieser Big Mac-Index. So werden unterschiedliche Kosten für den Ankauf der &#8220;Rohwaren&#8221; oder unterschiedliche Herstellkosten in den einzelnen Ländern nicht berücksichtigt. Als <strong>allgemeiner Hinweis</strong> in Bezug auf Kaufkraftparitäten kann man ihn jedoch gelten lassen.</p>
<p>Schlussendlich &#8211; so die Kaufkraftparitätentheorie &#8211; <span style="text-decoration: line-through;">werden</span> sollten sich solche Ungleichgewichte mittel- bis längerfristig ausgleichen.</p>
 <p><a href="http://www.financeblog.ch/?flattrss_redirect&amp;id=3053&amp;md5=841f403337a007354796260c5fef178c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.financeblog.ch/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr badge large Der Big Mac Index 2010"  title="Der Big Mac Index 2010" /></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rekordhohes &#8220;Short Covering&#8221; im Euro</title>
		<link>http://www.financeblog.ch/2010/06/21/rekordhohes-short-covering-im-euro/</link>
		<comments>http://www.financeblog.ch/2010/06/21/rekordhohes-short-covering-im-euro/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 04:30:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rwilli</dc:creator>
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		<category><![CDATA[US Dollar]]></category>

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		<description><![CDATA[Totgesagte leben länger. Der Euro hat (bis jetzt) im Juni die beste Kursentwicklung seit langem hingelegt. Seit dem Tiefststand gegen den US Dollar von rund 1.19 in der ersten Juniwoche hat der EUR rund vier Prozent zugelegt und die Woche bei knapp 1.24 geschlossen. Eine respektable Gegenbewegung, auch wenn wir uns in den letzten zwei Jahren an heftige Währungsvolatilitäten gewöhnt hatten. Wenn nach langen Abwärtstrends solch' heftige Gegenbewegungen statt finden, gehen bei mir alle "Short Covering-Alarmglocken" ab. Es drängt sich ein Blick auf die COT-Zahlen (Commitment of Traders) auf. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Totgesagte leben länger. Der <strong>Euro</strong> hat (bis jetzt) im Juni die beste Kursentwicklung seit langem hingelegt. Seit dem Tiefststand gegen<a id="aptureLink_RfzQyz6PhF" style="float: right; padding: 0px 6px;" href="http://apture.s3.amazonaws.com/0000012955f3c4c4556e51c0007f000000000001.20100621_EURUSD_2hours.jpg"><img style="border: 0px none;" title="20100621_EURUSD_2hours" src="http://apture.s3.amazonaws.com/0000012955f3c4c4556e51c0007f000000000001.20100621_EURUSD_2hours.jpg" alt="0000012955f3c4c4556e51c0007f000000000001.20100621 EURUSD 2hours Rekordhohes Short Covering im Euro" width="206" height="101" /></a> den <strong>US Dollar</strong> von rund 1.19 in der ersten Juniwoche hat der EUR rund vier Prozent zugelegt und die Woche bei knapp 1.24 geschlossen. Eine respektable Gegenbewegung, auch wenn wir uns in den letzten zwei Jahren an heftige Währungsvolatilitäten gewöhnt hatten.</p>
<p>Wenn nach langen Abwärtstrends solch&#8217; heftige Gegenbewegungen statt finden, gehen bei mir alle &#8220;<strong>Short Covering</strong>-Alarmglocken&#8221; ab. Es drängt sich ein Blick auf die <strong>COT</strong>-Zahlen auf. Ich habe <a href="http://www.financeblog.ch/2010/03/02/short-positionen-im-euro-auf-rekordniveau/" target="_blank">im März</a> bereits auf die <strong>Commitment of Traders (COT)</strong> Zahlen <a href="http://www.financeblog.ch/2010/03/02/short-positionen-im-euro-auf-rekordniveau/" target="_blank">hingewiesen</a> und diese damals erklärt.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_2980" class="wp-caption aligncenter" style="width: 459px">
	<a href="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2010/06/20100621_Change_OpenInterest_EUR.jpg"><img class="size-full wp-image-2980  " title="20100621_Change_OpenInterest_EUR" src="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2010/06/20100621_Change_OpenInterest_EUR.jpg" alt="20100621 Change OpenInterest EUR Rekordhohes Short Covering im Euro" width="459" height="270" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Wöchentliche Veränderung von EUR-Shortpositionen</p>
</div>
<p>Diese Grafik (Quelle: <a href="http://www.zerohedge.com/article/cot-weekly-data-discloses-biggest-euro-short-covering-episode-history" target="_blank">Zero Hedge</a>) zeigt, wie sich die <strong>Netto-Shortpositionen</strong> von &#8220;Spekulanten&#8221; im Währungspaar EUR/USD in der letzten Woche verändert haben.</p>
<p><span id="more-2982"></span> Fast 50&#8217;000 Kontrakte &#8211; 49&#8217;585, um genau zu sein &#8211; wurden in der letzten Woche gekauft. Das sind <strong>gigantische 44% aller vor einer Woche offenen Shortpositionen</strong> im EUR gegen den USD. Noch nie wurden in einer Woche soviele Shortpositionen geschlossen wie in der letzten.</p>
<p>Damit präsentieren sich die noch offenen Netto-Shortpositionen von (nicht-kommerziellen) Spekulanten wie auf der zweiten Grafik dargestellt:</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_2981" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px">
	<a href="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2010/06/20100621_OpenInterest_EUR.jpg"><img class="size-full wp-image-2981  " title="20100621_OpenInterest_EUR" src="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2010/06/20100621_OpenInterest_EUR.jpg" alt="20100621 OpenInterest EUR Rekordhohes Short Covering im Euro" width="458" height="245" /></a>
	<p class="wp-caption-text">EUR Shortpositionen</p>
</div>
<p>Wie bereits oben erwähnt, haben sich die Shortpositionen innerhalb einer Woche von -111&#8217;945 auf -62&#8217;360 reduziert. 44% weniger Shortpositionen im EUR gegen den USD. Durchaus möglich, dass diese Bewegung durch angestiegene Margenerfordernisse von Banken oder Margin Calls beschleunigt wurde.</p>
<p>Es sind heute etwa gleich viel Shortpositionen offen wie im <strong>April</strong>. Damals handelte der EUR gegen den USD aber bei 1.30.</p>
<p>Tja, für EUR-Bullen ist dies kein besonders ermutigendes Signal. Man kann davon ausgehen, dass diese heftige EUR-Bewegung einen Grossteil der Short-Spekulanten aus dem Markt getrieben hat. Soll der EUR noch weiter ansteigen, so wird er dies nicht (mehr) mit Hilfe von Short-Covering tun können. Es bräuchte als nächstes <strong>tatsächliche, fundamentale Verbesserungen</strong> in diesem Währungskorb.</p>
 <p><a href="http://www.financeblog.ch/?flattrss_redirect&amp;id=2982&amp;md5=4950184500b3bb19012428c706aba1de" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.financeblog.ch/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr badge large Rekordhohes Short Covering im Euro"  title="Rekordhohes Short Covering im Euro" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Short-Positionen im EURO auf Rekordniveau</title>
		<link>http://www.financeblog.ch/2010/03/02/short-positionen-im-euro-auf-rekordniveau/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 05:05:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rwilli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ist ja übel dran, der Euro. Hat allein in den letzten drei Monaten rund 10% gegen den fundamental so angeschlagenen US-Dollar verloren. Begonnen hat die Talfahrt mit Bedenken über den Zustand der PIGS-Länder, allen voran Griechenland. Letzte Woche wurden dann wieder einmal Verschwörungstheorien laut. Demnach sollen in New York &#8220;geheime Treffen&#8221; von Hedge Funds-Managern stattgefunden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Ist ja übel dran, der <strong>Euro</strong>. Hat allein in den letzten drei Monaten rund 10% gegen den fundamental so angeschlagenen <strong>US-Dollar</strong> verloren. Begonnen hat die Talfahrt mit Bedenken über den Zustand der <strong>PIGS</strong>-Länder, allen voran Griechenland.</p>
<p>Letzte Woche wurden dann <span style="text-decoration: line-through;">wieder einmal</span> <strong>Verschwörungstheorien</strong> laut. Demnach sollen in New York &#8220;geheime Treffen&#8221; von Hedge Funds-Managern stattgefunden haben mit dem Ziel, den Euro bis auf die Parität (1:1 zum US-Dollar) zu drücken.</p>
<p>Tatsächlich sind so viele Short-Positionen gegen den EUR offen wie noch nie. Werfen wir einen Blick auf diese spannende Grafik von <a href="http://www.wellenreiter-invest.de/CoT/web/ec.coms.price.htm" target="_blank">Wellenreiter-Invest</a>:</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_2539" class="wp-caption aligncenter" style="width: 433px">
	<a href="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2010/02/20100301_Euro_Shorts.png"><img class="size-full wp-image-2539  " title="20100301_Euro_Shorts" src="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2010/02/20100301_Euro_Shorts.png" alt="20100301 Euro Shorts Short Positionen im EURO auf Rekordniveau" width="433" height="250" /></a>
	<p class="wp-caption-text">Open Interest im Euro</p>
</div>
<p>Die <strong>graue</strong> Kurve stellt natürlich den Kursverlauf des EUR gegen den USD dar. Die <strong>blaue</strong> Kurve zeigt die Netto-Positionen aller &#8220;Commercials&#8221;. Diese Positionen entstehen durch professionelle Absicherungsgeschäfte. Die <strong>grüne</strong> Kurve zeigt die Position der &#8220;small specs&#8221;, der Klein-Spekulanten. Diese Geschäfte sind wegen des geringen Volumens nicht meldepflichtig. Bleibt noch die <strong>rote</strong> Kurve, welche die offenen Futures-Geschäfte der &#8220;large specs&#8221;, also der Gross-Spekulanten zeigt. Aufgrund der grossen Volumina sind solche Geschäfte an der jeweiligen Derivate-Börse meldepflichtig.</p>
<p><span id="more-2538"></span></p>
<p>Klar ersichtlich, dass die <strong>Gross-Spekulanten noch nie soviele Short-Positionen</strong> gegen den EUR offen hatten wie jetzt. Womit für einige <span style="text-decoration: line-through;">allzu oberflächliche</span> Marktbeobachter bereits klar ist, dass grosse Hedge Funds hinter den Kursverlusten des EUR stehen. Doch diese Erklärung greift zu kurz. Es gilt zu bedenken, dass</p>
<ul>
<li>bei jedem Trade eines Hedge Funds jemand auf der Gegenseite steht. Man kann einen Futures-Kontrakt nur verkaufen, wenn man jemanden findet, der ihn zum gleichen Preis kaufen will. Das ist ja das Spannende an den Finanzmärkten. Dass gleichzeitig jemand kauft und jemand verkauft&#8230; und beide sich für clever halten.</li>
<li>täglich an den Währungsmärkten Geschäfte im Wert von rund $2&#8217;000 Mrd. getätigt werden. Das macht etwa $50&#8217;000 Mrd. pro Monat. Auch wenn sich grosse Hedge Funds absprechen und gemeinsam agieren würden, sind sie zu klein, um diese Märkte manipulieren zu können.</li>
<li>es keine Geheimnisse um den EUR gibt. Die Währung ist schlicht und einfach angeschlagen, weil einige Länder keine Budgetdisziplin üben und bei der Aufnahme geschummelt haben.</li>
</ul>
<p>Die Daten für die obigen Grafik stammen überigens aus dem <a href="http://www.cftc.gov/marketreports/commitmentsoftraders/index.htm" target="_blank"><strong>Commitment of Traders-Report</strong></a>, welcher jeden Freitag von der <a href="http://www.cftc.gov/index.htm" target="_blank"><strong>US Commodity Futures Trading Commission</strong></a> publiziert werden.</p>
<p>Chart: <a href="http://www.wellenreiter-invest.de/cot.html" target="_blank">Wellenreiter-Invest</a></p>
 <p><a href="http://www.financeblog.ch/?flattrss_redirect&amp;id=2538&amp;md5=635f5b4e696f2a6d8fa4bfbf9198808f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.financeblog.ch/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr badge large Short Positionen im EURO auf Rekordniveau"  title="Short Positionen im EURO auf Rekordniveau" /></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was bedeutet die Krise in Griechenland für Euro und EU?</title>
		<link>http://www.financeblog.ch/2010/01/19/was-bedeutet-die-krise-in-griechenland-fur-euro-und-eu/</link>
		<comments>http://www.financeblog.ch/2010/01/19/was-bedeutet-die-krise-in-griechenland-fur-euro-und-eu/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 05:30:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rwilli</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Risikoaufschläge]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Artikel von gestern über die neuen Höchststände von CDS-Preisen für Griechenland ist auf grosses Interesse gestossen. Aber auch der Kommentar von Christian veranlasst mich, die Griechen-Krise noch etwas genauer zu durchleuchten. Die Frage von Christian: &#8220;Wie siehst Du die Gefahr eines (temporären) EURCHF-Kollapses bei Zuspitzung der Probleme in Griechenland?&#8221; Nun, die Schwäche des EUR [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Der <a href="http://www.financeblog.ch/2010/01/18/cds-preise-fur-griechenland-bald-der-letzte-sirtaki/" target="_blank">Artikel von gestern über die neuen Höchststände von CDS-Preisen für Griechenland</a> ist auf grosses Interesse gestossen. Aber auch der Kommentar von Christian veranlasst mich, die Griechen-Krise noch etwas genauer zu durchleuchten. Die Frage von Christian:</p>
<blockquote><p><strong>&#8220;Wie siehst Du die Gefahr eines (temporären) EURCHF-Kollapses bei Zuspitzung der Probleme in Griechenland?&#8221;</strong></p></blockquote>
<p><a href="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2010/01/20100119_EURCHF_1Y.gif"><img class="alignleft size-medium wp-image-2359" style="margin: 2px 5px;" title="20100119_EURCHF_1Y" src="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2010/01/20100119_EURCHF_1Y-300x195.gif" alt="20100119 EURCHF 1Y 300x195 Was bedeutet die Krise in Griechenland für Euro und EU?" width="173" height="112" /></a>Nun, die Schwäche des EUR bzw. die Stärke des CHF der letzten Monate dürfte <em>auch</em> mit den Unsicherheiten in Griechenland zusammen hängen. Einerseits beteuert die EU immer wieder, dass sie Griechenland bei einer allfälligen Zahlungsunfähigkeit nicht zur Hilfe eilen werde. Andererseits glauben viele Marktteilnehmer daran, dass der EU schlussendlich gar nichts anderes als ein Bailout der Griechen übrig bliebe. Diese Unsicherheit drückt natürlich auf den Kurs. Oder um es etwas pointierter und mit den Worten von <a href="http://www.frontlinethoughts.com" target="_blank">John Mauldin</a> auszudrücken: <strong>&#8220;The euro is not a currency, it&#8217;s an experiment.&#8221;</strong></p>
<p>Allerdings gibt es zur Zeit an den Finanzmärkten einige Hinweise, die darauf hindeuten, <strong>dass Griechenland mit seiner Krise alleine da steht</strong>. Sieh dir einmal diese Grafik an.</p>
<div id="attachment_2358" class="wp-caption aligncenter" style="width: 411px">
	<a href="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2010/01/20100119_CEE_Risikoaufschlag.jpg"><img class="size-full wp-image-2358" title="20100119_CEE_Risikoaufschlag" src="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2010/01/20100119_CEE_Risikoaufschlag.jpg" alt="20100119 CEE Risikoaufschlag Was bedeutet die Krise in Griechenland für Euro und EU?" width="411" height="345" /></a>
	<p class="wp-caption-text">(Quelle: BNP Paribas)</p>
</div>
<p>Die Grafik zeigt die Risikoaufschläge von anderen (osteuropäischen) Ländern im Vergleich zu Griechenland. <span id="more-2356"></span>Die <strong>blaue</strong> Linie zeigt den Risikaufschlag von <strong>polnischen</strong> Staatsanleihen mit 10jähriger Laufzeit. Beide Länder (Griechenland und Polen) verzeichnen etwa gleich hohe Riskspreads. Die <strong>grüne</strong> Linie zeigt die Risikoprämie für <strong>Ungarn</strong>, auch im Vergleich zu Griechenland. Ungarn muss an den Finanzmärkten zur Zeit rund 2% (200 Basispunkte) mehr Zins offerieren, wenn das Land Gelder für zehn Jahre aufnehmen will.</p>
<p>Wichtig ist aber die Beobachtung, dass sich <strong>beide Risikoaufschläge in der letzten Woche im Vergleich zu Griechenland verringert</strong> haben! Wenn die EU von den Finanzmärkten als ein grosser Wirtschaftsraum betrachtet würde, hätten auch die Risikoprämien von Polen und Ungarn steigen müssen. Offensichtlich glauben aber die Marktteilnehmer, dass die #Griechen-Krise nicht auf die anderen Länder rüberschwappt. Noch nicht.</p>
<p>So gesehen sollte die Griechen-Krise auch nicht zu einem Kollaps des Euro führen. Als Ausweg wäre bei einem tatsächlichen Staatsbankrott Griechenlands das Ausscheiden aus der europäischen Währungsunion denkbar, auch wenn dies nach den heute gültigen Verträgen kaum denkbar ist.</p>
<p>Via: <a href="http://ftalphaville.ft.com/blog/2010/01/18/128056/consulting-the-greek-cds-oracle/" target="_blank">FT Alphaville</a></p>
 <p><a href="http://www.financeblog.ch/?flattrss_redirect&amp;id=2356&amp;md5=10315b139e76bd4e2c6025a35167f8b6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.financeblog.ch/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr badge large Was bedeutet die Krise in Griechenland für Euro und EU?"  title="Was bedeutet die Krise in Griechenland für Euro und EU?" /></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der US Dollar als &#8220;Spiegelbild&#8221; von US Aktien</title>
		<link>http://www.financeblog.ch/2009/12/22/der-us-dollar-als-spiegelbild-von-us-aktien/</link>
		<comments>http://www.financeblog.ch/2009/12/22/der-us-dollar-als-spiegelbild-von-us-aktien/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 05:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rwilli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anlagekategorien]]></category>
		<category><![CDATA[Börse aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Korrelation]]></category>
		<category><![CDATA[US Dollar]]></category>

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		<description><![CDATA[Eindrückliches "Spiegelbild", nicht wahr? Oder - etwas professioneller ausgedrückt - zwei nahezu perfekt negativ korrelierende Preisentwicklungen. Der Chart stellt die Entwicklung des S&#038;P500 (schwarz) und des US Dollar-Index (blau) dar. Vom Januar 2008 bis heute. Es fällt sofort auf, dass die Charts in der "heissen" Phase der globalen Finanzkrise entgegen gesetzte Entwicklungen zeigten. Mit ein Grund dürfte das Deleveraging sein. Die enormen Summen ausstehender Kredite in USD wirkten wie eine "synthetische Short-Position" im USD. Die Rückzahlung dieser Kredite (Deleveraging) führte entsprechend zu steigender Nachfrage im USD. Mit der Beruhigung an den Finanzmärkten setzte auch hier die Trendumkehr ein, die steigenden Akteinmärkte erlaubten dem USD den erneuten Rückgang auf Tiefstwerte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Eindrückliches &#8220;Spiegelbild&#8221;, nicht wahr? Oder &#8211; etwas professioneller ausgedrückt &#8211; zwei <strong>nahezu perfekt negativ korrelierende</strong> Preisentwicklungen.</p>
<p>Der Chart stellt die Entwicklung des S&amp;P500 (schwarz) und des US Dollar-Index (blau) dar. Von Januar 2008 bis heute. Es fällt sofort auf, dass die Charts in der &#8220;heissen&#8221; Phase der globalen Finanzkrise entgegen gesetzte Entwicklungen zeigten. Mit ein Grund dürfte das <strong>Deleveraging</strong> sein. Die enormen Summen ausstehender Kredite in USD wirkten wie eine <strong>&#8220;synthetische Short-Position&#8221;</strong> im USD. Die Rückzahlung dieser Kredite (Deleveraging) führte entsprechend zu steigender Nachfrage im USD. Mit der Beruhigung an den Finanzmärkten setzte auch hier die Trendumkehr ein, die steigenden Akteinmärkte erlaubten dem USD den erneuten Rückgang auf Tiefstwerte.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="mceIEcenter">
<dl id="attachment_2256" class="wp-caption aligncenter" style="width: 456px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2009/12/20091221_SPX_USD.png"><img class="size-full wp-image-2256  " title="20091221_SPX_USD" src="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2009/12/20091221_SPX_USD.png" alt="20091221 SPX USD Der US Dollar als Spiegelbild von US Aktien" width="446" height="271" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">(Chart klicken für volle Grösse)</dd>
</dl>
</div>
<p>Wer nun die Entwicklung des US Dollars in den letzten zwei Wochen mitverfolgt hat, dürfte sich demnach etwas Sorgen um seine Aktienpositionen machen. Wie schon <a title="Freitag, 11.12.2009 - What a week!" href="http://www.financeblog.ch/2009/12/11/freitag-11-12-2009-what-a-week/" target="_blank">an anderer Stelle behauptet</a>, könnte der US Dollar in den letzten Wochen ein veritables Low erreicht haben und der Raum für weitere Kursavancen ist gegeben. Bei stabilen Korrelationen würden steigende Dollar-Notierungen aber sinkende Aktienkurse bedeuten. Der Blick auf die nächste Grafik bringt jedoch <span style="text-decoration: line-through;">eine gewisse</span> Beruhigung.<span id="more-2258"></span></p>
<p>Die Grafik von <a title="Bespoke" href="http://www.bespokeinvest.com" target="_blank">Bespoke</a> zeigt die Korrelation des S&amp;P500 zum US Dollar Index. Rollierend über sechs Monate. Ein Punkt auf dem Chart zeigt also die Korrelation der vorangegangenen sechs Monate. &#8211; <strong>Tja, keineswegs stabil, diese Korrelationen!</strong> Deutlich zu sehen, dass die Korrelation während der Finanzkrise bis fast auf -1 fiel und lange Zeit sehr tief blieb. Es gab aber auch Phasen, in welchen US Dollar und US-Aktienmärkte stark positiv korrelierten, also fast im Gleichschritt unterwegs waren.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="mceIEcenter">
<dl id="attachment_2257" class="wp-caption aligncenter" style="width: 481px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2009/12/20091221_Correlation.png"><img class="size-full wp-image-2257  " title="20091221_Correlation" src="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2009/12/20091221_Correlation.png" alt="20091221 Correlation Der US Dollar als Spiegelbild von US Aktien" width="471" height="261" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">(Quelle: Bespoke)</dd>
</dl>
</div>
<p>Eine weitere Beruhigung an den Börsen und Erholung in der Wirtschaftsentwicklung könnte demnach wieder zu &#8220;positiveren&#8221; Korrelationen führen. Ein Anstieg des US Dollar müsste nicht zwingend zu starken Rückgängen bei den Aktien führen. Womit das Puzzle für die nächsten Monate zusammengesetzt wäre:</p>
<ul>
<li> US Dollar rauf</li>
<li>Aktien weiterhin positiv, wenn auch mit weniger Schwung</li>
<li>Gold konsolidierend, alles über $1000 ist sehr gut</li>
</ul>
<p>Ach, wenn&#8217;s doch so einfach wäre&#8230;</p>
 <p><a href="http://www.financeblog.ch/?flattrss_redirect&amp;id=2258&amp;md5=8bb672cff365b590ca8ffe21718623dd" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.financeblog.ch/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr badge large Der US Dollar als Spiegelbild von US Aktien"  title="Der US Dollar als Spiegelbild von US Aktien" /></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Volatilitäten im US-Dollar</title>
		<link>http://www.financeblog.ch/2009/10/28/volatilitaten-im-us-dollar/</link>
		<comments>http://www.financeblog.ch/2009/10/28/volatilitaten-im-us-dollar/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 04:30:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rwilli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anlagekategorien]]></category>
		<category><![CDATA[Währungen]]></category>
		<category><![CDATA[Deflation]]></category>
		<category><![CDATA[US Dollar]]></category>
		<category><![CDATA[Volatilität]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich gestern einen Blick auf die aktuellen Volatilitäten am Aktienmarkt geworfen habe, ist heute der US-Dollar dran. Hier die Grafik: Die durchschnittliche Tagesbewegung des US Dollar Index seit 1973 liegt bei +/- 0.30%. Auch in diesem Chart hat die Finanzkrise ihre Spuren hinterlassen. Aber umgekehrt! Wir erinnern uns: der US-Dollar hat im Zuge der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Nachdem ich <a title="Volatilitäten - Rückkehr der Sorglosigkeit?" href="http://www.financeblog.ch/2009/10/27/volatilitaten-ruckkehr-der-sorglosigkeit" target="_blank">gestern</a> einen Blick auf die aktuellen <strong>Volatilitäten</strong> am <strong>Aktienmarkt</strong> geworfen habe, ist heute der <strong>US-Dollar </strong>dran. Hier die Grafik:</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_2050" class="wp-caption aligncenter" style="width: 458px">
	<a href="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2009/10/20091027_DollarVolatility.png"><img class="size-full wp-image-2050 " title="20091027_DollarVolatility" src="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2009/10/20091027_DollarVolatility.png" alt="20091027 DollarVolatility Volatilitäten im US Dollar" width="458" height="242" /></a>
	<p class="wp-caption-text">(klicken für volle Grösse)</p>
</div>
<p>Die durchschnittliche Tagesbewegung des <a id="aptureLink_eojEDq2HXD" href="http://en.wikipedia.org/wiki/US%20Dollar%20Index">US Dollar Index</a> seit 1973 liegt bei +/- 0.30%. Auch in diesem Chart hat die Finanzkrise ihre Spuren hinterlassen.<strong> Aber umgekehrt!</strong></p>
<p>Wir erinnern uns: der US-Dollar hat im Zuge der Finanzkrise zu einer heftigen Gegenbewegung angesetzt. <strong>Deflation ist bullish für den Greenback.</strong> Warum? Deleveraging bedeutet schlussendlich, dass Kredite zurückbezahlt werden müssen. Dafür muss Geld &#8220;besorgt&#8221; werden, Dollars. Dies hat zu einem starken Nachfrageschub im Dollar geführt. Kredite sind eine &#8220;synthetische Short-Position&#8221;. Mit der Beruhigung an den Finanzmärkten und der Entspannung an der &#8220;Deflations-Front&#8221; hat dann der fundamental begründete Abwärtstrend wieder eingesetzt.</p>
<p>Mitten in den Finanzkrise hat der US Dollar Index Tagesschwankungen von +/- 1% verzeichet. Erheblich für eine Währung. Anders als die bei Aktienmärkten <strong>hat der Rückgang zu tieferen Volas geführt</strong>. Ohne grosse Hektik und heftige Ausschläge, kontrolliert und geordnet hat sich der US Dollar gegen CHF von 1.15 wieder zurück auf die Parität von 1 gearbeitet. Eine hefige Gegenbewegung wäre langsam fällig. Begleitet von höheren Volatilitäten&#8230;</p>
<p><em>(PS: Habe in diesem Artikel erstmals einen &#8216;Apture Link&#8217; verwendet. Oben, beim US Dollar Index. Wie findest du dies?</em>)</p>
<p>Quelle: <a title="Bespoke" href="http://bespokeinvest.typepad.com/bespoke/2009/10/dollar-settles-down.html" target="_blank">Bespoke</a></p>
 <p><a href="http://www.financeblog.ch/?flattrss_redirect&amp;id=2051&amp;md5=910f9d341b6b59c42a0f75fe3cbb8be3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.financeblog.ch/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr badge large Volatilitäten im US Dollar"  title="Volatilitäten im US Dollar" /></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Freitag, 10.7.2009 &#8211; What a week!</title>
		<link>http://www.financeblog.ch/2009/07/10/freitag-10-7-2009-what-a-week/</link>
		<comments>http://www.financeblog.ch/2009/07/10/freitag-10-7-2009-what-a-week/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 13:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rwilli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Börse aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Rubriken]]></category>
		<category><![CDATA[Währungen]]></category>
		<category><![CDATA[What-a-Week]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Charttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Deflation]]></category>
		<category><![CDATA[US Dollar]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.financeblog.ch/?p=1628</guid>
		<description><![CDATA[Spannender Rückblick auf die Börsenwoche. Heute mit:
- dem Déja-vu-Erlebnis zu Beginn der Woche
- den sehr unterschiedlichen, am US-Dollar zerrenden Kräften
- der heiklen Situation der Aktienmärkte an einer wichtigen Wegscheide]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>What a week!</strong></p>
<ul>
<li>Die erste Wochenhälfte kommt irgendwie bekannt vor. Eine neue Welle von &#8220;Risiko-Aversion&#8221; rollt heran. Sinkende Aktienmärkte, steigender US-Dollar, erhöhte Volatilitäten. Die Erholung der Weltwirtschaft wird von vielen Marktteilnehmern angezweifelt, <strong>Deflationsängste</strong> nehmen wieder überhand.</li>
<li>Der Auftrieb im <strong>US-Dollar</strong> wird am G8-Treffen jäh gestoppt. Die Diskussionen über die Referenzwährung der Welt und mögliche Alternativen treiben den US-Dollar wieder nach unten. Vor allem die sehr klare Haltung der Chinesen kommt für viele überraschend.</li>
<li>Die <strong>Aktienmärkte</strong> stehen an einer wichtigen <strong>Wegscheide</strong>. Ein Ausbruch mit viel Momentum und Volumen wäre ein sehr positives Signal für weitere Kursgewinne. Andererseits hat sich die Situation aus charttechnischer Sicht deutlich verschlechtert. Vor allem die Shoulder-Head-Shoulder-Formation in zahlreichen US-Indizes gibt zu denken. Nächste Woche gibt&#8217;s mehr dazu.</li>
</ul>
<p><strong>Allen Lesern des <em>financeBLOG</em> ein fantastisches Wochenende!</strong> Tja, unser Garten wurde in letzter Zeit ziemlich vernachlässigt. Das Blog, WordPress und Thesis haben einiges an Zeit verschlungen. Man könnte meinen, wir hätten uns gezielt auf die &#8220;Unkraut-Meisterschaften&#8221; vorbereitet&#8230; dies muss nun enden! Ich werde neben dem Longjogg zur Vorbereitung des Berlin Marathon also viel Zeit im Garten verbringen. Wunderschön bei diesem Sommerwetter.</p>
 <p><a href="http://www.financeblog.ch/?flattrss_redirect&amp;id=1628&amp;md5=021dadd7069b6e5898de3cfec0f44c4b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.financeblog.ch/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr badge large Freitag, 10.7.2009   What a week!"  title="Freitag, 10.7.2009   What a week!" /></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.financeblog.ch/2009/07/10/freitag-10-7-2009-what-a-week/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Börsenjahr 2009: Standortbestimmung bei Halbzeit</title>
		<link>http://www.financeblog.ch/2009/07/01/borsenjahr-2009-standortbestimmung-bei-halbzeit/</link>
		<comments>http://www.financeblog.ch/2009/07/01/borsenjahr-2009-standortbestimmung-bei-halbzeit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 11:57:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rwilli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Anlagekategorien]]></category>
		<category><![CDATA[Börse aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Obligationen]]></category>
		<category><![CDATA[Währungen]]></category>
		<category><![CDATA[Performance]]></category>

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		<description><![CDATA[Erstmals seit dem 3. Quartal 2007 hat der S&#038;P500 ein Quartal mit einer positiven Performance beendet. Vorangegangen waren sechs Quartale mit negativer Kursentwicklung. Die schlechteste Periode seit 1969-1970. 
Wo stehen wir nach dem Abschluss des 2. Quartals an den Finanzmärkten? Hier eine kurze Übersicht:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Erstmals seit dem 3. Quartal 2007 hat der S&amp;P500 ein Quartal mit einer positiven Performance beendet. Vorangegangen waren sechs Quartale mit negativer Kursentwicklung. Die schlechteste Periode seit 1969-1970.</p>
<p>Wo stehen wir nach dem Abschluss des 2. Quartals an den Finanzmärkten? Hier eine kurze Übersicht:</p>
<p><span id="more-1557"></span></p>
<p><strong></p>
<table class="wptable rowstyle-alt" id="wptable-11"  cellspacing="1" cellpadding="2">
	<thead>
	<tr>
		<td style="width:250px" >&nbsp;</td>
		<th class="sortable" style="width:60px" align="center">1.1.09</th>
		<th class="sortable" style="width:60px" align="center">30.6.09</th>
		<th class="sortable" style="width:60px" align="center">Delta</th>
	</tr>
	</thead>
	<tr>
		<td style="width:250px" align="left">A K T I E N</td>
		<td style="width:60px" >&nbsp;</td>
		<td style="width:60px" >&nbsp;</td>
		<td style="width:60px" >&nbsp;</td>
	</tr>
	<tr class="alt">
		<td style="width:250px" align="left">Swiss Market Index</td>
		<td style="width:60px" align="center">5'535</td>
		<td style="width:60px" align="center">5'404</td>
		<td style="width:60px" align="center">-1.40%</td>
	</tr>
	<tr>
		<td style="width:250px" align="left">Euro Stoxx 50</td>
		<td style="width:60px" align="center">2'448</td>
		<td style="width:60px" align="center">2'402</td>
		<td style="width:60px" align="center">-0.30%</td>
	</tr>
	<tr class="alt">
		<td style="width:250px" align="left">Dow Jones Industrial</td>
		<td style="width:60px" align="center">8'776</td>
		<td style="width:60px" align="center">8'447</td>
		<td style="width:60px" align="center">-3.80%</td>
	</tr>
	<tr>
		<td style="width:250px" align="left">Nasdaq</td>
		<td style="width:60px" align="center">1'577</td>
		<td style="width:60px" align="center">1'835</td>
		<td style="width:60px" align="center">+16.40%</td>
	</tr>
	<tr class="alt">
		<td style="width:250px" align="left">Z I N S E N</td>
		<td style="width:60px" >&nbsp;</td>
		<td style="width:60px" >&nbsp;</td>
		<td style="width:60px" >&nbsp;</td>
	</tr>
	<tr>
		<td style="width:250px" align="left">CHF 3M LIBOR</td>
		<td style="width:60px" align="center">0.66%</td>
		<td style="width:60px" align="center">0.40%</td>
		<td style="width:60px" align="center">-26bp</td>
	</tr>
	<tr class="alt">
		<td style="width:250px" align="left">CHF 10Y Staatsanleihen</td>
		<td style="width:60px" align="center">2.15%</td>
		<td style="width:60px" align="center">2.48%</td>
		<td style="width:60px" align="center">+33bp</td>
	</tr>
	<tr>
		<td style="width:250px" align="left">EUR 3M LIBOR</td>
		<td style="width:60px" align="center">2.89%</td>
		<td style="width:60px" align="center">1.10%</td>
		<td style="width:60px" align="center">-179bp</td>
	</tr>
	<tr class="alt">
		<td style="width:250px" align="left">EUR 10Y Staatsanleihen</td>
		<td style="width:60px" align="center">2.95%</td>
		<td style="width:60px" align="center">3.39%</td>
		<td style="width:60px" align="center">+46bp</td>
	</tr>
	<tr>
		<td style="width:250px" align="left">USD 3M LIBOR</td>
		<td style="width:60px" align="center">1.43%</td>
		<td style="width:60px" align="center">0.60%</td>
		<td style="width:60px" align="center">-83bp</td>
	</tr>
	<tr class="alt">
		<td style="width:250px" align="left">USD 10Y Staatsanleihen</td>
		<td style="width:60px" align="center">2.21%</td>
		<td style="width:60px" align="center">3.53%</td>
		<td style="width:60px" align="center">+134 bp</td>
	</tr>
	<tr>
		<td style="width:250px" align="left">W Ä H R U N G E N</td>
		<td style="width:60px" >&nbsp;</td>
		<td style="width:60px" >&nbsp;</td>
		<td style="width:60px" >&nbsp;</td>
	</tr>
	<tr class="alt">
		<td style="width:250px" align="left">USD/CHF</td>
		<td style="width:60px" align="center">1.0644</td>
		<td style="width:60px" align="center">1.0876</td>
		<td style="width:60px" align="center">+1.80%</td>
	</tr>
	<tr>
		<td style="width:250px" align="left">EUR/CHF</td>
		<td style="width:60px" align="center">1.4796</td>
		<td style="width:60px" align="center">1.5255</td>
		<td style="width:60px" align="center">+3.10%</td>
	</tr>
	<tr class="alt">
		<td style="width:250px" align="left">EUR/USD</td>
		<td style="width:60px" align="center">1.3901</td>
		<td style="width:60px" align="center">1.4026</td>
		<td style="width:60px" align="center">+1.20%</td>
	</tr>
</table><p>
</strong></p>
<p>Ein paar Auffälligkeiten:</p>
<ul>
<li>Die Performance der <strong>Aktienmärkte</strong> per Mitte Jahr wird der Achterbahnfahrt von Januar bis März und von März bis Juni keineswegs gerecht. Man könnte meinen, ein ruhiges Halbjahr liege hinter uns&#8230;</li>
<li>Der <strong>Nasdaq</strong> hat deutlich besser performt als der Dow Jones. Technologiewerte haben (unter anderen) das Rally seit dem 9.3.2009 angeführt.</li>
<li>In allen drei aufgeführten Währungen das gleiche Bild: stark sinkende Zinsen am kurzen Ende (3M LIBOR), stark steigende Zinsen am langen Ende (10Y Staatsanleihen). Die <strong>Zinskurven</strong> sind &#8211; auch im historischen Vergleich &#8211; sehr steil.</li>
<li>Der CHF neigt gegen fast alle anderen <strong>Währungen</strong> (ausser JPY) zur Schwäche. Die Schweizerische Nationalbank ist per Mitte Jahr &#8220;auf Kurs&#8221;.</li>
</ul>
 <p><a href="http://www.financeblog.ch/?flattrss_redirect&amp;id=1557&amp;md5=fdefef60eb1a40d2849d9c9f9d7e6096" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.financeblog.ch/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr badge large Börsenjahr 2009: Standortbestimmung bei Halbzeit"  title="Börsenjahr 2009: Standortbestimmung bei Halbzeit" /></a></p>]]></content:encoded>
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