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	<title>financeBLOG &#187; ImFokus</title>
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	<description>Thought Provoking Financial Insights</description>
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		<title>Gold bei $1&#8217;350? &#8211; Barrick meint&#8217;s ernst</title>
		<link>http://www.financeblog.ch/2009/09/14/gold-bei-1350-barrick-meints-ernst/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 04:30:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rwilli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anlagekategorien]]></category>
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		<category><![CDATA[Gold]]></category>
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		<description><![CDATA[Letzte Woche hat Barrick Gold mit der Meldung überrascht, alle Gold-Hedges auflösen zu wollen. Man ist bereit, dafür bis zu USD 4 Mrd. mittels Kapitalerhöhung am Markt aufzunehmen. Barrick scheint also eine glasklare Meinung zum Goldpreis zu haben: aufwärts. Ein Blick in die Bücher von Barrick führt zu einem konkreten Kursziel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Letzte Woche hat <strong>Barrick Gold</strong> mit der Meldung überrascht, alle Gold-Hedges auflösen zu wollen. Man ist bereit, dafür bis zu USD 4 Mrd. mittels Kapitalerhöhung am Markt aufzunehmen. Barrick scheint also eine glasklare Meinung zum Goldpreis zu haben: <strong>aufwärts</strong>.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="mceIEcenter">
<dl id="attachment_1880" class="wp-caption aligncenter" style="width: 456px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2009/09/20090914_Gold.png"><img class="size-full wp-image-1880  " title="20090914_Gold" src="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2009/09/20090914_Gold.png" alt="20090914 Gold Gold bei $1350?   Barrick meints ernst" width="446" height="365" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">(Chart klicken für volle Grösse &#8211; stockcharts.com)</dd>
</dl>
</div>
<p>Ein Blick in die Bücher von Barrick führt zu einem konkreten Kursziel:</p>
<p><span id="more-1879"></span></p>
<p>Barrick hat <strong>Absicherungskontrakte für rund 9,5 Mio. Goldunzen</strong> offen. Man hat im Management also zu einem früheren Zeitpunkt entschieden, zukünftige Goldproduktionen bereits im voraus zu verkaufen, um sich gegen einen allfälligen Preiszerfall abzusichern. Aus diesen (im Nachhinein betrachtet falschen) Überlegungen wurde mehr als eine Jahresproduktion (rund 8 Mio. Unzen) abgesichert und im Voraus verkauft.</p>
<p>Der Rückkauf dieser Kontrakte kostet Barrick rund $370 pro Goldunze. Nun, das Management würde diese Transaktionen ja nicht durchführen, wenn man nicht davon überzeugt wäre, diese &#8220;Aufwendungen&#8221; durch einen höheren Goldpreis in der Zukunft wieder zurück gewinnen zu können. Man kann also diese $370 zum aktuellen Goldpreis addieren und kommt auf (grosszügig gerundete) <strong>$1&#8217;350.</strong></p>
<p>Eigentlich ein sehr bullisches Signal für Gold. Wenn da nur die Tatsache nicht wäre, dass das Management von Barrick beim Aufsetzen der Absicherungsgeschäfte schon einmal ein denkbar schlechtes Gespühr für den Goldpreis bewiesen hat&#8230;</p>
<p>Quelle: <a title="The Daily Reckoning" href="http://dailyreckoning.com/a-serious-bet-on-1350-gold/" target="_blank">The Daily Reckoning</a></p>
 <p><a href="http://www.financeblog.ch/?flattrss_redirect&amp;id=1879&amp;md5=4ee72cf21abc2a3922751d683a0d7a52" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.financeblog.ch/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr badge large Gold bei $1350?   Barrick meints ernst"  title="Gold bei $1350?   Barrick meints ernst" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>It&#8217;s the dividends, stupid!</title>
		<link>http://www.financeblog.ch/2009/08/12/its-the-dividends-stupid/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 04:20:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rwilli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
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		<description><![CDATA[Das aktuelle Bear Market Rally an den weltweiten Aktienmärkten ruft Erinnerungen wach. An die DotCom-Bubble 1998-2000. An den langen Bull Market von 2003-2007. Und auch jetzt scheint das "Greater Fool Game" wieder voll in Schwung zu sein.

Greater Fool Game? So bezeichnet Richard Russel gerne das Verhalten vieler Investoren. Du kaufst eine Aktie und hoffst, einen "Verrückten" (Greater Fool) zu finden, der dir noch mehr dafür bezahlt. Dabei interessiert dich beim Aktienkauf das Bewertungsniveau (PE und andere Multiples) oder die Dividende nur am Rande. Kursgewinne stehen im Vordergrund.

Diese Grafik macht deutlich, wie unprofessionell dieses Verhalten langfristig ist. Wer rein wegen Kursgewinnen in Aktien investiert und für diese Hoffnung auf die Dividende verzichtet (hat da jemand "growth" gesagt...?), wird langfristig mit seinen Investitionen nicht zufrieden sein. Ein Blick auf die Details der Grafik fördert wichtige Tatsachen zu Tage.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Das aktuelle Bear Market Rally an den weltweiten Aktienmärkten ruft Erinnerungen wach. An die DotCom-Bubble 1998-2000. An den langen Bull Market von 2003-2007. Und auch jetzt scheint das &#8220;Greater Fool Game&#8221; wieder voll in Schwung zu sein.</p>
<p><strong>Greater Fool Game?</strong> So bezeichnet <a title="Dow Theory Letters" href="http://www.dowtheoryletters.com" target="_blank">Richard Russel</a> gerne das Verhalten vieler Investoren. Du kaufst eine Aktie und hoffst, einen &#8220;Verrückten&#8221; (Greater Fool) zu finden, der dir noch mehr dafür bezahlt. Dabei interessiert dich beim Aktienkauf das Bewertungsniveau (PE und andere Multiples) oder die Dividende nur am Rande. Kursgewinne stehen im Vordergrund.</p>
<p style="text-align: center;">
<div class="mceIEcenter">
<dl id="attachment_1748" class="wp-caption aligncenter" style="width: 426px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2009/08/20090810_ComponentsOfReturn.jpg"><img class="size-full wp-image-1748 " title="20090810_ComponentsOfReturn" src="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2009/08/20090810_ComponentsOfReturn.jpg" alt="20090810 ComponentsOfReturn Its the dividends, stupid!" width="416" height="302" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">(Bild klicken für volle Grösse)</dd>
</dl>
</div>
<p>Diese Grafik macht deutlich, wie <strong>unprofessionell</strong> dieses Verhalten langfristig ist. Wer rein wegen Kursgewinnen in Aktien investiert und für diese Hoffnung auf die Dividende verzichtet (hat da jemand &#8220;growth&#8221; gesagt&#8230;?), wird langfristig mit seinen Investitionen nicht zufrieden sein. Ein Blick auf die Details der Grafik fördert wichtige Tatsachen zu Tage.</p>
<p><span id="more-1747"></span></p>
<p>Der S&amp;P500-Aktienindex (bzw. seine Vorgänger, S&amp;P500 seit 1957) haben von <strong>1871 bis 2008</strong> eine nominale Rendite (Total Return) von 8.7% per annum gebracht. Stolze<strong> 8.7% pro Jahr</strong> reichen, um die Kaufkraft eines Vermögens zu erhalten, es zu vermehren und den Lebensstandard zu erhöhen.</p>
<p>Die durchschnittliche <strong>Inflation</strong> lag in diesem langen Betrachtungszeitraum bei <strong>2.2%</strong> pro Jahr. Die <strong>reale</strong>, inflationsbereinigte <strong>Rendite</strong> liegt damit bei jährlichen <strong>6.5%</strong>.</p>
<p>Die Kapitalgewinne (Preisanstieg der Aktien abzüglich Inflation) haben pro Jahr 1.8% ausgemacht. <strong>Nochmals: Kursgewinne haben inflationsbereinigt 1.8% der gesamten Rendite von 8.7% ausgemacht!</strong></p>
<p>Und die Dividenden, die langweiligen <strong>Dividenden, haben 4.7%</strong> zur Gesamtrendite beigetragen. <strong>Mehr als die Hälfte</strong> der Aktienrendite in den USA zwischen 1871 und 2008 kam von Dividenden! Jahr für Jahr <strong>reinvestiert</strong> in den Aktienmarkt.</p>
<p>Höchste Zeit, dass sich die heutigen Investoren wieder an das mächtige Konzept von &#8220;<strong>Compounding</strong>&#8221; (&#8220;Zins und Zinseszins&#8230;&#8221;) erinnern. Wer Aktienrisiken auf sich nimmt, will dafür regelmässig in Form von Dividenden entschädigt werden. Fantasievolle Kursprognosen von noch fantasievolleren Analysten haben in einem modernen Investitionskonzept keinen Platz (mehr)! <strong>Capish?</strong></p>
<p>Quelle: Plexus Asset Management, via <a title="Investment Postcards" href="http://www.investmentpostcards.com" target="_blank">Investment Postcards</a></p>
 <p><a href="http://www.financeblog.ch/?flattrss_redirect&amp;id=1747&amp;md5=a28ed77e53df206449b504912611f70b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.financeblog.ch/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr badge large Its the dividends, stupid!"  title="Its the dividends, stupid!" /></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mit Inflation aus der Verschuldung? Leider nein!</title>
		<link>http://www.financeblog.ch/2009/08/10/mit-inflation-aus-der-verschuldung-leider-nein/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 04:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rwilli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht "Zillionen" von Meinungen zu Inflation und Deflation veröffentlicht werden. Dabei scheint sich eine "allgemeine Durchschnittsmeinung" herauszukristallisieren. Man rechnet mit deflationären Tendenzen in diesem (und vielleicht im nächsten) Jahr. Mittelfristig rechnet man hingegen mit erhöhter Inflation. Teils wegen der expansiven Geldpolitik, teils um die enorme Staatsverschuldung vieler Länder auf diese Weise tilgen zu können.

Tja, daraus wird leider nichts. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p style="clear: both">Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht &#8220;Zillionen&#8221; von Meinungen zu <strong>Inflation</strong> und <strong>Deflation</strong> veröffentlicht werden. Dabei scheint sich eine &#8220;allgemeine Durchschnittsmeinung&#8221; herauszukristallisieren. Man rechnet mit deflationären Tendenzen in diesem (und vielleicht im nächsten) Jahr. Mittelfristig rechnet man hingegen mit erhöhter Inflation. Teils wegen der expansiven Geldpolitik, teils <strong>um die enorme Staatsverschuldung vieler Länder auf diese Weise tilgen zu können</strong>.</p>
<p style="clear: both">Tja, daraus wird leider nichts. Eine interessante Studie der UBS räumt mit dem Mythos &#8220;Schuldentilgung durch Inflation&#8221; auf.</p>
<p style="clear: both">
<p style="clear: both"><a class="image-link" href="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2009/08/Inflation_Staatsverschuldung-full.jpg"><img class="linked-to-original" style=" text-align: center; display: block; margin: 0 auto 10px;" src="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2009/08/Inflation_Staatsverschuldung-thumb.jpg" alt="Inflation Staatsverschuldung thumb Mit Inflation aus der Verschuldung? Leider nein!" width="380" height="242" title="Mit Inflation aus der Verschuldung? Leider nein!" /></a></p>
<p style="clear: both">Diese Grafik zeigt die Details:</p>
<p style="clear: both"><span id="more-1755"></span>Die X-Achse stellt die Inflationsrate per annum dar. Die Y-Achse zeigt die Veränderung der Staatsverschuldung (in % des BIP). Nun, gesucht wären ja zahlreiche Ereignisse im Quadrant unten rechts. Dort würde eine hohe Inflation mit einer Reduktion der Staatsverschuldung einhergehen. Es finden sich dort aber kaum Datenpunkte. Gemäss UBS ändert sich auch nichts an dieser Aussage, wenn man den Betrachtungshorizont von einem auf zwei Jahre ausdehnt.</p>
<p style="clear: both">Die Hauptbegründung liegt in der <strong>Duration (durchschnittliche Kapitalbindungsdauer) der Staatsschulden</strong>. Höhere Inflation führt umgehend zu höheren Nominalzinsen. Wenn nun ein Grossteil der Staatsschulden in kurzer Zeit fällig wird und verlängert werden muss, wird dies zu entsprechend höheren Zinsen abgewickelt. In den USA müssen beispielsweise 45% der Schulden in den nächsten 12 Monaten verlängert werden. Rund 55% werden in den nächsten zwei Jahren fällig. Sollten in dieser Zeit die Inflationserwartungen am Markt steigen, so müssten diesen Schulden zu höheren Zinsen verlängert werden. Eine Reduktion der Schuldenlast via Inflation wäre demnach nur möglich, wenn die Duration der Staatsschulden deutlich länger, z.B. im zehnjährigen Bereich liegen würde.</p>
<p style="clear: both">Genau hier liegt gemäss P. Donovan womöglich die <strong>Fehlüberlegung</strong> hinter der anfangs genannten These. Der einzelne Inhaber von Obligationen/Renten/Bonds vermischt seine Situation mit derjenigen des Staates. Hält ein Investor in Zeiten steigender Inflation eine zehnjährige Anleihe, wird seine Kaufkraft stark zurück gehen. Diese Situation trifft auf den Staat mit der kurzen Duration jedoch nicht zu.</p>
<p style="clear: both">Ein Ausnahme bildet die <strong>Hyperinflation</strong>, also Inflationsraten zwischen 20% und 30%. Tatsächlich finden sich auf der Grafik einige Punkte. Aufgrund der weltweiten Aufmerksamkeit der Notenbanken gegenüber Inflation ist ein solches Szenario jedoch kaum vorstellbar. Oder hat da jemand &#8220;<strong>Zimbabwe</strong>&#8221; gesagt&#8230;?</p>
<p style="clear: both">Quelle: Paul Donovan, UBS via <a href="http://ftalphaville.ft.com/blog/2009/08/04/65156/the-debt-inflation-myth-debunked-by-ubs/" target="_blank">FT Alphaville</a></p>
<p><br class="final-break" style="clear: both" /></p>
 <p><a href="http://www.financeblog.ch/?flattrss_redirect&amp;id=1755&amp;md5=f3d382e51f8d6f54404170c46be6a84e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.financeblog.ch/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr badge large Mit Inflation aus der Verschuldung? Leider nein!"  title="Mit Inflation aus der Verschuldung? Leider nein!" /></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Finanzkrise: DAS SYMBOL</title>
		<link>http://www.financeblog.ch/2009/07/29/finanzkrise-das-symbol/</link>
		<comments>http://www.financeblog.ch/2009/07/29/finanzkrise-das-symbol/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 05:45:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rwilli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ein bisschen fies...]]></category>
		<category><![CDATA[ImFokus]]></category>
		<category><![CDATA[Rubriken]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Subprime]]></category>

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		<description><![CDATA[Sieh&#8217; dir einmal diese Bilder an. Ich bin sicher, du erahnst, was jetzt kommt&#8230; Das Wall Street Journal hat sich auf die Suche nach den Ursachen der Finanzkrise gemacht. Und ist fündig geworden. An diesem Beispiel kann exemplarisch dargestellt werden, was sich in den Jahren vor der Subprime-Krise zugetragen hat. Avondale, Arizona &#8211; $103&#8217;000 Dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Sieh&#8217; dir einmal diese Bilder an. Ich bin sicher, du erahnst, was jetzt kommt&#8230;</p>
<p>Das Wall Street Journal hat sich auf die Suche nach den <strong>Ursachen der Finanzkrise</strong> gemacht. Und ist fündig geworden. An diesem Beispiel kann exemplarisch dargestellt werden, was sich in den Jahren vor der <strong>Subprime-Krise</strong> zugetragen hat.</p>
<div class="mceIEcenter">
<dl id="attachment_1651" class="wp-caption aligncenter" style="width: 451px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2009/07/20090727_Symbol.jpg"><img class="size-full wp-image-1651   " title="20090727_Symbol" src="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2009/07/20090727_Symbol.jpg" alt="20090727 Symbol Finanzkrise: DAS SYMBOL" width="441" height="293" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Avondale, Arizona &#8211; $103&#8217;000</dd>
</dl>
</div>
<p>Dieses nette Holzhäuschen in <strong>Avondale, Arizona, USA</strong> wurde vom Schätzer von Integrity Funding LLC auf einen Wert von $132&#8217;000 eigeschätzt. Nun ja, hat ja schliesslich auch zwei Räume mit total 50 Quadratmeter Fläche. Man blieb beim örtlichen Kreditgeber <strong>Integrity Funding LLC</strong> (nomen est <em>nicht immer</em> omen&#8230;) aber zurückhaltend und konservativ und hat im <strong>Frühjahr 2007</strong> auf dieser Holzhütte &#8220;nur&#8221; eine <strong>Hypothek von $103&#8217;000 </strong>gesprochen. Die Besitzerin dieses schmucken Häuschens heisst übrigens Marvene Halterman. Sie ist arbeitslos und hatte auch eine lange Liste von Gläubigern, die erfolglos hinter ihr her waren. Marvene war zu diesem Zeitpunkt 61 Jahre alt und mittellos. <strong>Subprime</strong> eben.</p>
<p>Wie ging&#8217;s weiter?</p>
<p><span id="more-1650"></span>Nun, zuerst kassierte der Kreditvermittler natürlich seine sauer verdienten Räpplein, $10&#8217;000 genau gesagt. Der Kredit wurde an Wells Fargo weitergereicht, welche sich ebenfalls mit einer Provision von einigen Tausend Dollar erkenntlich zeigten.</p>
<div class="mceIEcenter">
<dl id="attachment_1652" class="wp-caption aligncenter" style="width: 459px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2009/07/20090727_Symbol2.jpg"><img class="size-full wp-image-1652  " title="20090727_Symbol2" src="http://www.financeblog.ch/wp-content/uploads/2009/07/20090727_Symbol2.jpg" alt="20090727 Symbol2 Finanzkrise: DAS SYMBOL" width="449" height="298" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">&#8230;und hier der nette Innenhof</dd>
</dl>
</div>
<p>Laut den Recherchen des Wall Street Journal reichte Wells Fargo den Kredit an HSBC London weiter. Dort wurde diese Hypothek mit weiteren 4&#8217;050 Hypotheken gemischt. 85% dieser 4&#8217;050 Hypotheken wurden von Schuldner mit derselben Bonität wie Marvene Halterman aufgenommen.</p>
<p>Dies interessiert im fernen London bei der HSBC aber niemanden mehr, zumal die Ratingagentur Standard&amp;Poors grosszügig das Paket mit den 4&#8217;050 Hypotheken als AAA einstufte. S&amp;P wollte gegenüber dem Wall Street Journal übringens zu diesem Fall nicht Stellung nehmen. Genau wie HSBC auch nicht&#8230; Dieses Paket wurde verbrieft und an die Finanzmärkte weitergereicht, wo es irgendwo in einem Portfolio einer Bank, eines Pensionsfonds oder eines Hedge Fonds gelandet ist.</p>
<p>Mittlerweile wurde bei 25% der Hypotheken in diesem Produkt eine Zwangsvollstreckung durchgeführt. Unser Beispiel, die Holzhütte in Arizona mit einem Wert von $132&#8217;000 wurde vom Nachbar für $15&#8217;000 gekauft&#8230; und abgerissen.</p>
<p>Quelle: <a title="Wall Street Journal" href="http://online.wsj.com/article/SB123093614987850083.html" target="_blank">Wall Street Journal</a></p>
 <p><a href="http://www.financeblog.ch/?flattrss_redirect&amp;id=1650&amp;md5=e24402398ff198fdd88cfa36140576ae" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.financeblog.ch/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr badge large Finanzkrise: DAS SYMBOL"  title="Finanzkrise: DAS SYMBOL" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>6 Tipps zum Schutz vor Inflation</title>
		<link>http://www.financeblog.ch/2009/06/10/6-tipps-zum-schutz-vor-inflation/</link>
		<comments>http://www.financeblog.ch/2009/06/10/6-tipps-zum-schutz-vor-inflation/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 04:42:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rwilli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Anlagekategorien]]></category>
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		<category><![CDATA[Obligationen]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Inflationsschutz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.financeblog.ch/?p=1451</guid>
		<description><![CDATA[Die historisch steile Zinskurve im US-Dollar sowie die ebenfalls sehr steilen Zinskurven in EUR und CHF sprechen eine recht deutliche Sprache. Der Markt zweifelt, ob die enormen Budgetdefizite der Staaten zu den aktuellen, immer noch tiefen Zinssätzen finanziert werden können. Wenn z.B. die USA Investoren finden wollen, welche ihnen mehrere Billionen (engl. trillions) zur Verfügung stellen, müssen sie deutlich attraktivere Renditen bieten. Steigende Langfristzinsen und Inflation warten "gleich um die Ecke". Wie kann sich ein Investor vor Inflation schützen? Hier eine kurze, sehr einfach gehaltene Übersicht:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Die <strong>h</strong><strong>istorisch steile Zinskurve im US-Dollar</strong> sowie die ebenfalls sehr steilen Zinskurven in EUR und CHF sprechen eine recht deutliche Sprache. Der Markt zweifelt, ob die enormen Budgetdefizite der Staaten zu den aktuellen, immer noch tiefen Zinssätzen finanziert werden können. Wenn z.B. die USA Investoren finden wollen, welche ihnen mehrere Billionen (engl. trillions) zur Verfügung stellen, müssen sie deutlich attraktivere Renditen bieten. Steigende Langfristzinsen und Inflation warten &#8220;gleich um die Ecke&#8221;.</p>
<p>Wie kann sich ein Investor vor Inflation schützen? Hier eine kurze, sehr einfach gehaltene Übersicht:</p>
<p><span id="more-1451"></span></p>
<ol>
<li><strong>Inflationsgeschützte Anleihen</strong><br />
Diese Art von Anleihen bietet vollumfänglichen Schutz gegen die zum Zeitpunkt des Kaufs erwartete Inflation. Dabei wird entweder der Nominalbetrag in regelmässigen Abständen an einen Teuerungsindex angepasst oder die Verzinsung wird um die aktuelle Inflationsrate erhöht. Inflationsgeschützte Staatsanleihen wurden auf <em>financeBLOG</em> schon mehrfach erklärt, z.B. <a title="Bei den TIPS sieht's nach Schnäppchen aus" href="http://www.financeblog.ch/2009/01/26/bei-den-tips-siehts-nach-schnappchen-aus/" target="_blank">hier</a>, <a title="TIPS - Der Markt reagiert" href="http://www.financeblog.ch/2009/03/04/treasury-inflation-protected-securities-der-markt-reagiert/" target="_blank">hier</a> und <a title="TIPS und Inflationserwartungen" href="http://www.financeblog.ch/2009/04/14/tips-und-inflationserwartungen/" target="_blank">hier</a>.</li>
<li><strong>Anleihen mit kurzen Laufzeiten</strong><br />
Kurze Laufzeiten bei Obligationen oder eben eine kurze Duration in einem Obligationenportfolio bieten ebenfalls einen &#8220;anständigen&#8221; Schutz gegen Inflation. Die Idee ist simpel: Anleihen werden rasch wieder fällig, das zurück bezahlte Kapital kann zu den (wegen hoher Inflation) höheren Zinsen wieder angelegt werden.</li>
<li><strong>Physisches Gold</strong><br />
Gold mit seinem &#8220;intrinsischen&#8221; Wert wird allgemein ein sehr guter, umfassender Inflationsschutz nachgesagt. Die Argumentation weist oft auf Gold als Währung seit 5000 Jahren hin, Gold wird als Gegenpol zu Papierwährungen ohne eigentlichen &#8220;intrinsischen&#8221; Wert betrachtet. Oft liest man heutzutage, dass der Goldpreis längst bei $2500 liegen könnte. Dann nämlich, wenn man den Höchststand des letzten Bullmarkets (1980: $850) an die Entwicklung des Konsumentenpreisindex (CPI) angleicht. Tja, wenn Gold heute bei $955 handelt und inflationsbereinigt bei $2500 sein müsste, kann es mit dem Inlationsschutz nicht so weit her sein&#8230; Es gilt aber, dass der Goldpreis in Krisenzeiten und höherer erwarteter Inflation üblicherweise zulegt.</li>
<li><strong>Immobilien</strong><br />
Wer Immobilien besitzt, wird die Teuerung mit einer gewissen Verzögerung auf die Mieter überwälzen können. Deshalb wird auch Investitionen in Immobilien ein guter Schutz gegen Inflation attestiert. Allerdings müssen Investoren bei diesem Thema vorsichtig sein. Diese Überlegung zählt sicher für Direktanlagen in Immobilien. Tätigt man Investitionen in kollektive Anlagevehikel (Fonds, Immo-AG, Baskets), kann es sehr schnell Preisverzerrungen und grössere Schwankungen geben. So haben zahlreiche Investoren gerade im letzten Jahr fest gestellt, dass sich ihr Engagement in europäische Immobilien eher wie ausländische Aktien statt wie inländische Immobilien verhalten hat.</li>
<li><strong>Rohstoffe</strong><br />
Rohstoffe bieten einen &#8220;mässigen&#8221; Schutz gegen Inflation. Man geht davon aus, dass die Preise für Rohstoffe in inflationären Phasen zulegen und (unter anderem) darum jedem Portfolio beigemischt werden sollten. Allerdings wird bei diesem Argument nicht berücksichtigt, dass Inflation ein <em>monetäres</em> <em>Phänomen</em> ist, dass also die Ausweitung der Geldmenge am Ursprung steht und nicht höhere Preise für Öl, Weizen oder Rindfleisch.</li>
<li><strong>Aktien</strong><br />
Unternehmen mit einer hohen Eigenkapitalquote und hohen Cash Flows bieten ebenfalls Schutz vor der Geldentwertung. Oder Firmen, welche direkt im Besitz von realen Vermögen sind. Aber nur solche Unternehmen. Allgemein haben die Aktienmärkte in Phasen erhöhter Inflation jeweils eine sehr schlechte Performance erzielt.</li>
</ol>
<p><strong>Achtung</strong>: Dies ist &#8220;aus aktuellem Anlass&#8221; eine einfache (aber gute&#8230;) Übersicht zum Inflationsschutz. Die aufgeführten Tipps wurden nur oberflächlich erklärt und bedürfen einer vertieften Analyse durch den Anleger. Weiter weisen die sechs Punkte unterschiedlichen Schutz gegen Geldentwertung auf. Vom (fast) vollständigen Schutz von TIPS bis zum eher mässigen Schutz von Aktien. Je nach Interesse und Reaktionen werde ich den einen oder anderen Punkt nochmals etwas detaillierter aufnehmen.</p>
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