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Chart of the week

14% Rendite für zwei Jahre Griechenland(-Abenteuer)

27.04.2010
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Im Zusammenhang mit den Staatsschulden von Griechenland ist der “point of no return” schon länger überschritten. Die neuesten Entwicklungen haben die Renditen für 10jährige Staatsanleihen auf sagenhafte 9,58% ansteigen lassen. Damit liegt der Risikoaufschlag im Vergleich zu Deutschland bei rund 600 Basispunkten. Für kürzere Laufzeiten liegt die Rendite noch höher. Wer zur Zeit Griechenland sein Kapital für zwei Jahre zur Verfügung stellt, verlangt dafür eine jährliche Rendite von rund 14%.

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Wo steht der Aktienmarkt im Vergleich zu früheren Bear Markets?

19.04.2010
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Nach dem hektischen Schluss der letzten Börsenwoche und der offiziellen Anklage von Goldman Sachs durch die SEC drängt sich ein längerfristiger Blick auf die aktuelle Lage am Aktienmarkt ja geradezu auf. Und da die grossen Verluste durch die Finanzkrise nicht viel länger als ein Jahr zurückliegen, halte ich mich gerne an die regelmässig aktualisierte Grafik [...]

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Vergleich mit früheren Rezessionen. Die nächste Jobless Recovery?

07.04.2010
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Der Vergleich der Arbeitsplatzverluste in den USA lässt auf eine Trendumkehr hoffen, auch wenn momentan nicht viel mehr als eine Stabilisierung auf tiefem Niveau erreicht ist. Steht uns nach 1990 und 2001 die nächste “Jobless Recovery” bevor?

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Behavioral Finance. Gute Übersicht.

17.03.2010
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Sehr interessantes MindMap zu den häufigsten Fehlern und “Schwachstellen” von Investoren. Diese Grafik zeigt aus der Sicht von Behavioral Finance die wichtigsten Kategorien von Fehlentscheidungen und gefährlicher Selbsteinschätzung. Sehenswert! Quelle: Butler/Philbrick via The Big Picture

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US-Verschuldung: Die Übersicht

08.03.2010

Sehr interessante Übersicht zu den Schulden in den USA. Mit vielen Details. Sehenwert. Quelle: Bill Shrink via Wall St. Cheat Sheet

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Short-Positionen im EURO auf Rekordniveau

02.03.2010
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Ist ja übel dran, der Euro. Hat allein in den letzten drei Monaten rund 10% gegen den fundamental so angeschlagenen US-Dollar verloren. Begonnen hat die Talfahrt mit Bedenken über den Zustand der PIGS-Länder, allen voran Griechenland. Letzte Woche wurden dann wieder einmal Verschwörungstheorien laut. Demnach sollen in New York “geheime Treffen” von Hedge Funds-Managern stattgefunden [...]

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Ausfallquoten bei Hypotheken – Wirklich eine Beruhigung?

22.02.2010

Die letzten Freitag veröffentlichen Ausfallquoten (engl. delinquency rates) bei Hypotheken in den USA haben auf den ersten Blick für Freude gesorgt. Grund dafür war die “moderate” Entwicklung bei den Zahlungsrückständen von 30 Tagen (violette Fläche) und von 60 Tagen (blaue Fläche). Offensichtlich ist der Anteil von Hypotheken mit Zahlungsausständen von 30 bzw. 60 Tagen im letzten Quartal 2009 etwas zurück gegangen.

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Langfristvergleich von CDS-Preisen und Staatsverschuldung

12.02.2010

Wie sich die Zeiten ändern. Vor einem Jahr waren die Risikoaufschläge für Unternehmensanleihen so hoch, dass man mit Ausfallraten wie anno 1929-1932 rechnen musste. Allgemein setzte während der hektischsten Phase der Finanzkrise eine Flucht in vermeintlich gute Qualitäten und Staatsschuldner ein. Dies führte u.a. zu einer interessanten Chance für Investoren und ich habe damals zum Glück rechtzeitig unter dem Stichwort “Jahrhundert-Investmentmöglichkeit” darauf hingewiesen.

Heute stehen die Staatsanleihen im Fokus der Investorengemeinde. Die Situation rund um Griechenland hat zu generellem Unbehagen gegenüber Staatsschuldnern geführt. CDS-Preise für manche Staaten haben neue Höchststände erreicht. Wer die Entwicklung der CDS-Preise für Staaten der letzten 10 Jahre verfolgen will, wird auf dieser interessanten Grafik fündig.

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CDS-Preise für Griechenland – Bald der letzte Sirtaki?

18.01.2010

Da kann der griechische Ministerpräsident Giorgos Andrea Papandreou noch lange versichern, Griechenland brauche keine Hilfe seitens der EU und er werde den Staatshaushalt nachhaltig sanieren. Die Finanzmärkte glauben ihm schon lange nicht mehr und sehen den fehlenden politischen Willen. So haben denn die CDS-Preise für Griechenland am Freitag einen neuen Höchststand verzeichnet und sind bis auf 342 bp geklettert.

Konkret: Wer jetzt Staatsanleihen von Griechenland im Depot hat und sich gegen einen Zahlungsaufall während den nächsten fünf Jahren versichern will, bezahlt für eine Versicherungssumme von $ 1 Mio. eine Versicherungsprämie von $34’200 pro Jahr. So hoch war die Risikoprämie für dieses Land noch nie.

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Sind Unternehmen nun sicherer als der Staat?

12.01.2010

Der Montag hat zum Wochenbeginn eine bemerkenswerte Veränderung bei den Preisen für Kreditrisiken gebracht. Erstmals seit dem Höhepunkt der Finanzkrise im 1. Quartal 2009 hat der Index für Risikoaufschläge von Staaten in Europa höher gehandelt als der vergleichbare Index für Risikoaufschläge von Unternehmen. Aber der Reihe nach. Worum geht’s?

Wie auf dem Chart ersichtlich, hat der Markit iTraxx SovX Western Europe-Index (blaue Linie) leicht höher gehandelt als der Markit iTraxx Europe (violette Linie). Diese beiden Indizes haben sich im März 2009, zum Höhepunkt der Finanzkrise, letztmals gekreuzt.

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Das “50 Percent Principle” – Aktuelles Beispiel am S&P500

06.01.2010

Der Start ins neue Börsenjahr war ja fulminant. Deutlich mehr als ein Prozent haben am Montag die meisten weltweiten Aktienindices zugelegt. Damit sind der S&P500 und weitere Indices an wichtigen charttechnischen Widerstandszonen angelangt. Eine gute Gelegenheit, einmal das 50 Percent Principle etwas genauer zu betrachten. Diese etwas wagemutige Börsenregel besagt, dass ein Trend während einer “Korrektur- oder Konsolidierungsphase” rund 50% des vorher gewonnenen/verlorenen Terrains wieder Preis gibt, bevor der Trend fortgesetzt werden kann.

Am Beispiel des S&P500 sieht dies wie folgt aus: Vom Höchststand bei 1’565.15 Punkten bis zum Tiefststand bei 676.53 Punkten hat der Index einen Verlust von 888.62 Punkten erlitten. Die Hälfte davon beträgt 444.31 Punkte. Bei einem Indexstand von 1’120.84 (676.53+444.31) wären also 50% des Abwärtstrends “korrigiert”.

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